8. Oktober 2012

"Cloud Computing" in deutschen Unternehmen

Die Cloud gehört zu den IT-Megatrends der heutigen Zeit, soviel steht fest. Ein Artikel der Computer Reseller News (crn.de) [1] beschreibt und diskutiert eine aktuelle Studie des Marktforschungshauses IDC zur Nutzung des Cloud Computing in deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern.

Obwohl die meisten Unternehmen (>85%) IT-Governance, in Form von Prozessen, Verantwortlichkeiten und Management, ernst nehmen, kann man davon ausgehen, dass die Sicherheit von Daten und Informationen dem Cloud-Trend zum Opfer fallen könnte.


Dazu stellen sich folgende Fragen:
  1. Wie ist die Situation bei kleineren Unternehmen?
  2. Wie wird das Wissen und die Innovationsstärke der Unternehmen geschützt?
  3. Wie wichtig ist das Maßschneidern von Lösungen?
1. Die Cloud für kleine Unternehmen
Die Barriere, um in die Cloud der unbegrenzten Möglichkeiten zu gelangen, ist heutzutage nicht sehr hoch. Kleine Unternehmen, deren Mitarbeiter auch dezentralisiert arbeiten, benötigen diverse Kommunikations- und Projektarbeitstools. Im Vergleich zu einem eigenen Hosting gibt es gute und preisgünstige Hostinglösungen, die den Einstieg erleichtern. Dazu muss man natürlich genauestens überprüfen, welche Anforderungen ein Unternehmen an einen Service hat, um die "beste" Lösung zu finden. Das ausgewogene Verhältnis von Preis und Leistung ist also ein zu beachtendes Kriterium.

2. Wissen und Innovationen
Cloud-Lösungen erfüllen ihren Zweck, soweit so gut. Doch die Nutzung des Web-Arbeitsraumes birgt auch Gefahren. Lösungen sollen meist schnell implementiert und bereitgestellt werden. Diese Herangehensweise überwirft sich meist mit IT-Richtlinien eines Konzerns oder eines Unternehmens. Es kann durchaus vorkommen, dass ein "fertiger" Cloud-Service genutzt wird, um einen Zweck zu erfüllen, dennoch fehlt möglichweise die Risikobetrachtung!

Eine der wichtigsten Antriebskräfte eines Unternehmens ist das Know-How und das Innovationspotential. Das Wissen sollte daher nicht leichtfertig durch poröse Datenkanäle geschoben werden.

Was kann man tun? Unternehmen können in ihren IT-Richtlinien einen Katalog von Cloud-Services auflisten, die aus der Sicht des Unternehmens zur Nutzung für Abteilungsleiter, Teamleiter und die Teams freigegeben werden können. So schafft man Raum für Flexibilität.

3. Maßgeschneiderte Lösungen
Für Endnutzer ist es ziemlich leicht z.B. kostenfrei mehrere Gigabyte Online-Speicherplatz bei den gängigen Anbietern zu bekommen. Für Unternehmen sieht das etwas anders aus. Die Serviceanbieter können keinen Standardservice liefern, der für jedes Unternehmen passen ist. Der Grund dafür ist, dass jedes Unternehmen verschiedenste Anforderungen an einen bestimmten Cloud-Service hat.

Deshalb wird in den nächsten Monaten und Jahren das Maßschneidern von Cloud-Lösungen umso wichtiger. So haben IT-Dienstleister die Möglichkeit mit Hilfe von Plattform- (PaaS), Software- (SaaS) oder Infrastrukturanbietern (IaaS) unternehmensgerechte Lösungen an die Anforderungen des Kunden anzupassen.

Im Hinblick auf den letzten Aspekt kann man weitere Informationen zu Cloud-Lösungen auf der Allgeier Productivity Solutions-Homepage finden.

Quellen:

[1] Werner Fritsch,  "Deutsche Unternehmen planen mit Cloud Computing", crn.de, Artikel vom 02.10.2012, http://www.crn.de/software/artikel-96893.html (abgerufen am 05.10.2012)

0 Kommentare: