24. April 2017

Dynamics 365 – die Revolution in Sachen CRM und ERP?


Die Vernetzung verschiedener Unternehmensbereiche gilt als eines der wichtigsten Felder in der Entwicklung der IT. Marketing, Vertrieb, Pflege der Kundenkontakte, Unternehmensplanung, Finanzen und weitere Bereiche sollen miteinander verknüpft werden. Durch den Zugriff auf eine gemeinsame Datenbasis sollen sich Synergieeffekte ergeben, die dem Unternehmen neue Handlungsoptionen eröffnen. Die bisher verfügbaren Lösungen waren in dieser Beziehung allerdings alles andere als ausreichend. So verfügte zum Beispiel Dynamics AX von Microsoft zwar über gewisse Marketing- und Vertriebsfunktionen, diese waren vom Umfang her aber sehr beschränkt und stellten somit keinen vollwertigen Ersatz für eine entsprechende Marketing- oder Vertriebssoftware dar.

Mit Dynamics 365 schlägt Microsoft nun einen neuen Weg ein, denn in dieser Software-Suite sind nicht nur Dynamics AX, Dynamics NAV und Dynamics CRM aufgegangen, sie umfasst auch noch Bestandteile für Marketing, Außendienstarbeit, Vertrieb, Projektautomatisierung und einiges mehr. So ergibt sich ein umfassendes System, das in sämtlichen Geschäftsbereichen eingesetzt werden kann und somit eine sinnvolle Abstimmung all dieser Bereiche ermöglicht.

Dynamics 365 im Überblick – was gehört dazu?

Die neue Software-Suite von Microsoft wird in zwei Lizenzmodellen angeboten: Business und Enterprise Edition. Die Business Edition richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern. Sie umfasst die folgenden Bestandteile:
  • Sales
  • Marketing
  • Project Service Automation
  • Field Service
  • Customer Insights
  • Finance bzw. Operations
Bei der Enterprise Edition für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern wird das Element „Finance“ durch „Operations“ ersetzt. Sowohl Finance als auch Operations beinhalten bestimmte Teile von Dynamics NAV beziehungsweise Dynamics AX, bieten jedoch nicht den vollen Funktionsumfang dieser Bausteine – hierfür müssen zusätzliche Apps und Extensions gebucht werden. Das ist auch der größte „Nachteil“ der Umstellung, denn Unternehmen, die bisher Dynamics NAV oder Dynamics AX in vollem Umfang genutzt haben, sind in jedem Fall darauf angewiesen, weitere Dienste zu buchen. Da diese Zusatzleistungen aber – abhängig von der tatsächlichen Nutzung – unterschiedlich lizenziert werden können, fällt dieser Nachteil kaum ins Gewicht.

Was hat Dynamics 365 alles zu bieten?

Bei der Entwicklung von Dynamics 365 standen zwei Konzepte im Vordergrund: Verfügbarkeit und Vernetzung. Da die Apps von Dynamics 365 ausschließlich über die Cloud bereitgestellt werden, wird eine sehr hohe Verfügbarkeit erreicht. Die Nutzer können also plattform- und geräteunabhängig sämtliche Funktionen verwenden und Informationen an Kollegen oder Kunden weiterleiten – das ist an sich noch nichts allzu Außergewöhnliches. In Verbindung mit der weitreichenden Vernetzung erreicht Microsoft mit Dynamics 365 allerdings etwas sehr Besonderes. Neben den Funktionen von CRM, AX und NAV umfasst die neue Suite nämlich auch Office 365, Power BI und Cortana Intelligence, außerdem lassen sich über PowerApps auch eigene Anwendungen einbinden. Hinzu kommt das „Common Data“-Modell, das eine einheitliche Datenbasis für alle Anwendungen schafft. Auf diese Weise können Daten aus allen Anwendungen heraus bearbeitet werden. So lassen sich zum Beispiel Angebote in kürzester Zeit erstellen und gegebenenfalls anpassen – und alle betroffenen Abteilungen sind dank der gemeinsamen Datenbasis sofort über die aktuellen Anforderungen informiert. Darüber hinaus ist es dank Power BI und Cortana Intelligence für praktisch jeden Mitarbeiter möglich, Geschäftsdaten so zusammenzuführen, dass sie sich für die Analyse bestimmter Unternehmensbereiche eignen und die Entwicklung neuer Strategien erlauben. Die Software erleichtert es so deutlich, Vorhersagen zu geschäftlichen Entwicklungen zu machen und passende Handlungsempfehlungen zu diesen Vorhersagen zu geben.

Die Einbindung von Office 365 vereinfacht die Bearbeitung und Präsentation von Daten, zudem müssen Daten nicht mehr in die Office-Anwendungen importiert werden, da die Programme ebenfalls auf das gemeinsame Datengerüst zugreifen – Kontaktdaten, Angebote und Ähnliches stehen direkt zu Verfügung und müssen nicht mehr umständlich aus einer anderen Anwendung kopiert werden.

Mit PowerApps gibt Microsoft den Kunden darüber hinaus die Möglichkeit an die Hand, eigene Apps zu entwickeln, die speziell an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst sind. So lässt sich Dynamics 365 zu einer individualisierten Softwarelösung machen, die aber einen starken, einheitlichen und zugänglichen Unterbau hat.

Flexible Lizenzierung in Dynamics 365 bringt neue Möglichkeiten mit sich

In Dynamics 365 gibt es drei Arten von Lizenzen:
  • Team Member
  • Full User
  • Device
Die Lizenz „Team Member“ ermöglicht vollen Zugriff auf zentrale Bestandteile wie Kunden, Aktivitäten und Ähnliches, während beispielsweise für Projekte und Kampagnen nur Lesezugriff besteht. Die „Full User“-Lizenz erlaubt Lese- und Schreibzugriff innerhalb des Moduls, zudem gibt es hier noch die Varianten „Plan 1“, die eine volle Lizenz für alle CRM-Module umfasst, sowie „Plan 2“, die neben den Lizenzen aus Plan 1 noch eine für Operations umfasst. Die „Device“-Lizenz ist für Geräte gedacht, die von mehreren Nutzern verwendet werden, wie zum Beispiel Kassensysteme. Diese Art der Lizenzierung macht es Unternehmen möglich, Rollen über die Grenzen von Abteilungen und Anwendungen zuzuweisen, außerdem lassen sich die Zugriffsrechte der einzelnen Mitarbeiter sehr genau steuern.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten von Dynamics 365 erfahren wollen, sind unsere Experten gerne für Sie da.

Quellen:
https://www.fwi-group.com/produkte/crm/dynamics-365
https://www.microsoft.com/de-de/dynamics365/sales
https://www.microsoft.com/de-de/dynamics365/home
http://news.microsoft.com/de-de/microsoft-dynamics-365/#sm.0001t595gvqsedanqdn23p0tohapl
https://www.kcs.net/kcsnet/blog/detail/dynamics-365/
https://www.kcs.net/blog/detail/microsoft-dynamics-365/
http://blogs.microsoft.com/blog/2016/10/11/helping-customers-accelerate-their-digital-transformation-with-intelligent-business-applications/#sm.0001t595gvqsedanqdn23p0tohapl
http://www.terna.com/de/produkte/microsoft-dynamics-365/dynamics-365/
http://alfapeople.com/ch/microsoft-dynamics-365-die-neue-revolution-der-cloud/

12. April 2017

Die Renaissance des Intranets


Die fortschreitende Digitalisierung vereinfacht viele Abläufe in den Unternehmen. Nicht nur die Workflows entlang der Wertschöpfungsketten lassen sich dadurch effizienter gestalten, sondern auch die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen lässt sich wesentlich vereinfachen. In Form einer zentralen digitalen Informations- und Arbeitsplattform erlebt das Intranet als Social Intranet in Unternehmen gegenwärtig eine Renaissance, nachdem es in den Jahren zuvor durch den Social-Media-Boom etwas ins Abseits geraten war.

Information sollte keine Einbahnstraße sein

Mitarbeiter müssen sich schnell und umfassend über alle Prozesse und Entscheidungen im Unternehmen informieren können. Das fördert die Motivation und wirkt sich positiv auf die Arbeitsleistung aus. Eine Mitarbeiterzeitung kann auch in digitaler Form nicht mehr die kommunikativen Bedürfnisse befriedigen, die sich seit dem Durchbruch der sozialen Medien entwickelt haben. Das müssen auch immer mehr Intranetverantwortliche erkennen, deren Kernkompetenz bisher in der Aufbereitung und Bereitstellung von Informationen in einem Content-Management-System bestand. Mitarbeiter erwarten Möglichkeiten des Feedbacks, des Wissensaustauschs und der digitalen Kommunikation mit anderen Mitarbeitern über alle Abteilungsgrenzen hinweg. Dem klassischen Intranet mangelt es jedoch an Funktionen zum digitalen Informationsaustausch.

Wie sieht ein modernes Intranet in unserer Zeit aus?

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet unaufhörlich voran. Unternehmen, die sich für Industrie 4.0 rüsten und die Nutzung künstlicher Intelligenz in der Produktion vorantreiben, haben selbstverständlich ein Interesse daran, dass auch die Arbeitsplätze mit dieser Entwicklung Schritt halten.
Im Wesentlichen sind es fünf Dimensionen, die ein modernes Intranet ausmachen:
  • Kernintranet
  • Collaboration
  • Social Intranet
  • Portal
  • Suchfunktion
Während das Kernintranet vor allem die klassische Push-Kommunikation, also die Informationsbereitstellung durch ein Redaktionsteam abdeckt, bedarf es eines übersichtlich strukturierten Portals über das die Mitarbeiter ohne Umwege an alle Informationen und Anwendungen gelangen. Hierbei ist das Single-Point-of-Entry-Prinzip zu beachten. Einmal authentifiziert und eingeloggt, hat der Nutzer Zugriff auf alle durch das Intranet bereitgestellten Applikationen. Mehrmaliges Einloggen erübrigt sich dadurch. Zur Usability des Portals gehört neben einer übersichtlichen Strukturierung unbedingt auch eine leistungsstarke Suchfunktion zum leichteren Auffinden von Inhalten. Analog zu den sozialen Netzwerken gehören Social-Funktionen wie Like-Buttons und Kommentarfunktionen zu einem modernen Intranet unbedingt dazu. Dasselbe gilt auch für den Aspekt der Collaboration. Mitarbeiter sollen sich über das Intranet nicht nur leichter kennenlernen und einfacher Wissensaustausch betreiben, sondern auch besser zusammenarbeiten können – und zwar über alle Abteilungsgrenzen hinweg. Das Ziel muss die Schaffung einer unternehmensweiten digitalen Arbeitsplattform sein.

Was Nutzer am Intranet am meisten stört

Viele unternehmensweite Intranets sind in dieser Hinsicht noch stark verbesserungsbedürftig. Zu diesem Ergebnis kommt die Intranet-Studie 2016 vom Beratungsunternehmen NetFederation. Im Rahmen dieser Studie wurden 287 Intranetnutzer und Verantwortliche befragt. Im Zentrum der Kritik steht häufig die mangelnde Usability. Viele User empfinden das Intranet in ihrem Unternehmen schlichtweg als zu unübersichtlich und finden sich infolgedessen darin nur schwer zurecht. Dadurch wird das schnelle Auffinden von Informationen erschwert. Die Bereitschaft sinkt, das Intranet für die tägliche Arbeit zu nutzen. Oftmals werden Intranetarchitekturen zu sehr aus der Unternehmensperspektive geplant und die Mitarbeiter als Nutzer zu wenig miteinbezogen. Laut Studie wurden Mitarbeiter nur in jedem vierten Intranetprojekt involviert. Es gibt in vielen Unternehmen also noch erheblichen Optimierungsbedarf in Bezug auf die Nutzeranforderungen.

Nutzung des Intranets in Unternehmen

Bei der Nutzung des Intranets gibt es zum Teil große Unterschiede zwischen Unternehmen und Branchen. Während in großen Unternehmen die Entwicklung des firmenweiten Intranets weit fortgeschritten ist, hinken kleine und mittelständische oft hinterher. Oft mangelt es an Personalressourcen für die Umsetzung, manchmal aber auch an den geeigneten Plattformen für eine moderne Intranetarchitektur. Nicht nur Großunternehmen können von modernen Intranet-Plattformen wie Sharepoint profitieren. Auch Unternehmen aus dem B2B-Bereich eröffnen sich mit diesen Plattformen interessante Perspektiven, um die Nutzerakzeptanz zu erhöhen und die firmeninterne Kommunikation zu verbessern.

Fazit

Wer die Produktivität seines Intranets erhöhen möchte, muss für mehr Nutzerakzeptanz sorgen. Das gelingt nur mit einer modernen Intranetstruktur, welche die Mitarbeiterperspektive einbezieht und die Workflows entsprechend gestaltet. Ein modernes Intranet muss den Nutzern den Zugang erleichtern, den Wissens- und Erfahrungsaustausch unterstützen und die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern fördern.

Ein Intranet mit Sharepoint bringt die optimalen Voraussetzungen mit, um diese Ziele perfekt umzusetzen. Es ist die Basis für das Intranet der Zukunft, das alles vereint: den Arbeitsplatz, die Dokumentenablage, das HR-Portal und das firmeninterne soziale Netzwerk. Wollen Sie mehr über die Möglichkeiten der Umsetzung eines firmenweiten Intranets mit Sharepoint erfahren? Informieren Sie sich weiter unter http://www.allgeier-ps.com/sharepoint/intranet.html.

Quellen:
https://www.intranet-studie.de/intranet-studie-2016/ueber-die-studien/vorwort
http://www.intranetberater.de/index.php/item/227-intranet-studie-2016
http://www.arbeitsplatz40.de/social-intranet-studie-2016/
http://social-intranet.net/intranet-marktuebersicht-trends-2015/
http://www.contentmanager.de/cms/intranet/checkliste-fuer-das-perfekte-intranet/
http://www.opus5.de/de/blickpunkt/detailseiten/blickpunkt_artikel_1.html
http://www.perspektive-blau.de/artikel/0804a/0804a.htm
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/intranet-netfederation-studie-2016-a-1073338.html
https://www.tixxt.com/de/studie-beweist-social-intranet-macht-gluecklich/
http://www.lautenbachsass.de/blog/2016/04/05/es-war-einmal-das-intranet/
http://social-intranet.net/startup-kultur/
http://social-intranet.net/dosierter-change-intranets-schrittweise-entwickeln/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/471684/umfrage/kommunikationsmassnahmen-deutscher-unternehmen/

20. März 2017

Microsoft Cloud Deutschland – zukunftweisendes Cloudkonzept für den Mittelstand


Viele kleine und mittelständische Unternehmen suchen derzeit nach einer passenden Cloud-Strategie. Die Wahl des Anbieters spielt dabei die entscheidende Rolle, denn wie im herkömmlichen IT-Business bindet sich ein Unternehmen meist über Jahre hinweg an diesen Anbieter. Der Markt für Clouddienste ist inzwischen aber hart umkämpft, zahlreiche namhafte Dienstleister buhlen um die Gunst der Kunden. Und so vielfältig wie die Cloudanbieter selbst sind auch die von ihnen verfolgten Cloudstrategien.

Viele Cloudanbieter haben sich auf den Bereich SaaS und hier auf Businesslösungen wie CRM- und ERP-Systeme spezialisiert. Manche Anbieter bedienen sogar nur eng umrissene Zielmärkte und konzentrieren sich nur auf ganz bestimmte Branchen. Einige große Anbieter haben allerdings eine übergreifende Cloudstrategie entwickelt, die alle Clouddienst-Ebenen – Infrastructure as a Service (IaaS); Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) – umfasst und flexibel miteinander verbindet.

Microsoft Azure deckt mit seinem Cloudangebot nicht nur die drei Service-Level ab, sondern bietet mit der Private Cloud und der Public Cloud zwei unterschiedliche Bereitstellungsmodelle an, die sich getrennt oder kombiniert zu einer Hybrid-Cloud nutzen lassen. Damit stehen dem Unternehmen, das seine IT oder Teile davon in die Cloud verlagern möchte, fast alle Wege offen.

Gartner stuft Microsoft als führenden Anbieter für Cloudworkloads ein

Im harten Wettbewerb mit anderen Clouddiensten konnte sich Microsoft Azure immer hervorragend behaupten. Als eines der führenden Marktforschungsinstitute im Bereich IT bewertet die Gartner Inc. unter anderem auch Anbieter für verschiedene Cloud-Bereiche. Im Mittelpunkt der qualitativen Analyse stehen bei Gartner sogenannte Magic Quadrants, die für vier Typen von Marktakteuren stehen: Leaders, Challengers, Visionäre und Nischenplayer. Unter anderem analysierte Gartner Magic Quadranten für folgende Cloud-Service-Ebenen:
  • Application Platform as a Service
  • Cloud Storage Services
  • Infrastructure as a Service
Gartner bescheinigte Microsoft als einzigem Anbieter auch 2016 eine führende Position auf Unternehmensniveau. Bereits im Jahr zuvor hatte Gartner Microsoft mit seiner Azure-Plattform in den analysierten Bereichen als führenden Anbieter (Leader) eingestuft.

Deutsche Azure-Cloud: Datenschutz durch deutschen Treuhänder

Kleine und mittlere Unternehmen können sich meist keine große IT-Abteilung leisten. Für sie gibt es zu einer Public Cloud praktisch keine Alternative. Allerdings sind in Deutschland die Bedenken in Bezug auf eine Public Cloud besonders groß – neben der Verfügbarkeit spielt für Unternehmen vor allem die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Sie fragen sich daher zur Recht: Kann der Anbieter sicherstellen, dass nicht autorisierte Zugriffe auf sensible Unternehmensdaten ausgeschlossen sind? Um diese Zweifel auszuräumen, hat Microsoft eine Strategie entwickelt und diese in 34 Rechenzentrumsregionen umgesetzt. Das erklärte Ziel dieser Strategie ist es, das Vertrauen in Public-Cloud-Lösungen zu stärken. Für Deutschland existiert mit Azure Deutschland auch eine deutsche Azure-Cloud. Die Datenspeicherung findet dabei ausschließlich in deutschen Rechenzentren in Frankfurt am Main und in Magdeburg statt und unterliegt somit deutschem Recht. Die Zugriffskontrolle erfolgt durch T-Systems International als deutschem Datentreuhänder. Mit diesem Trusted-Cloud-Konzept, das auf Datenzentren überall auf der Welt setzt, die durch nationale Treuhänder kontrollierten werden, ist Microsoft seinen Wettbewerbern einen entscheidenden Schritt voraus: Sie bieten den Kunden eine einzigartige Kontrolle über ihre Daten. Microsofts deutsche Azure-Cloud steht somit für Datenschutz, Sicherheit und Transparenz.

 (Quelle: https://www.microsoft.com/de-de/cloud/deutschland/)

Kräftiges Wachstum im Markt für Cloud-Infrastruktur

Der Markt für Public-Cloud-Infrastruktur wird weiter kräftig wachsen. Man rechnet in den nächsten Jahren mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 30 Prozent. Den größten Anteil daran werden US-Technologie-Konzerne wie Microsoft haben. Microsofts Cloud-Konzept mit kontrollierten Datenzentren wird viele der Unternehmen überzeugen, die den Public-Cloud-Lösungen bislang eher kritisch gegenüberstanden. Durch die vertragliche Bindung an den deutschen Treuhänder T-Systems werden viele Bedenken in Bezug auf Datenschutz praktisch bedeutungslos. Davon profitiert die deutsche Azure-Cloud und somit auch die lokalen Service-Provider, die mit Microsoft eng zusammenarbeiten. Die deutsche Azure-Cloud unterstützt schon heute eine breite Palette an Services, integriert ERP-Systeme wie SAP und erfüllt den Industrie-4.0-Standard. Nicht zuletzt wird die bereits implementierte Unterstützung zahlreicher Open-Source-Lösungen die Marktakzeptanz von Azure Deutschland weiter beflügeln und für zusätzliches Wachstum sorgen.

Mit Microsoft Azure steht Unternehmen in Deutschland ein einzigartiges und zukunftweisendes Cloud-Konzept zur Verfügung, das höchste Ansprüche an Datensicherheit und Verfügbarkeit erfüllt. nicht umsonst wurde Microsoft mit seinem Angebot vom weltweit führenden Marktforschungsinstitut Gartner in den meisten Bereichen als Leader auf Unternehmensniveau eingestuft. Wer mehr über die Trusted-Cloud-Strategie und die Möglichkeiten mit Microsoft Azure Deutschland erfahren möchte, findet auf der folgenden Seite weiterführende Informationen zum Thema.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Azure
https://azure.microsoft.com/de-de/overview/what-is-azure/
https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/2016/09/Blog_BigPicture_large.png
https://azure.microsoft.com/de-de/documentation/infographics/azure/
https://de.wikipedia.org/wiki/Gartner_Inc
https://en.wikipedia.org/wiki/Magic_Quadrant
https://azure.microsoft.com/de-de/campaigns/magic-quadrant/
http://news.microsoft.com/de-de/azure-deutschland-verfuegbar/

17. Februar 2017

Microsoft Azure – die Microsoft-Cloud für IT-Profis


Als der Microsoft-CEO Satya Nadella im Rahmen der Neuausrichtung des Softwarekonzerns 2014 die Parole „Mobile first, Cloud first“ ausgab, waren viele Endanwender zunächst überrascht. Denn mit dem radikalen Schwenk in der Konzernstrategie zu cloudbasierten, betriebssystem- und geräteübergreifenden Services hatten wohl die wenigsten gerechnet. Obwohl: Cloud-Computing war zu dem Zeitpunkt für Microsoft längst kein Neuland mehr, denn mit der Azure-Plattform sind die Redmonder schon seit 2010 als Anbieter von Cloud-Computing-Diensten am Markt vertreten.

Cloud-Computing ist mehr als SaaS

Wenn von Cloud-Computing die Rede ist, denken die meisten neben Speicherplatz im Internet an Software as a Service, kurz SaaS. Mit Office 365 bietet Microsoft eine der umfangreichsten und leistungsstärksten Online-Office-Lösungen als SaaS in der Cloud. Viele vergessen dabei aber, dass Microsoft auch im Backoffice-Bereich mit Produkten wie Microsoft SQL-Server und Entwicklungswerkzeugen eine starke Position am Markt einnimmt. Lange bevor die Office-Produkte in der Cloud verfügbar waren, stellte Microsoft mit Azure eine Plattform zum Entwickeln und Testen von Anwendungen sowie für virtuelle Ressourcen in der Cloud bereit.

Welche Services bietet Microsoft Azure?

Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS) sind Cloud-Service-Modelle, die sich an IT-Profis wie Administratoren und Entwickler richten. Sie bieten auf virtuellem Wege
Hardwareleistung wie Prozessorleistung und Speicher sowie Dienste für die Entwicklung und den Betrieb von Anwendungen. Microsoft Azure deckt eine große Bandbreite an Diensten dieser Cloud-Service-Ebenen ab. Sie gliedern sich in folgende Bereiche:
  • Compute (Cloud Services, Virtual Machines)
  • Networking & CDN (Virtuelle Netzwerke, Traffic-Management)
  • Data & Storage (skalierbarer Cloudspeicher, SQL-Datenbanken)
  • Web & Mobile (Frameworks für die App-Entwicklung)
  • Developer Services (Visual Studio, Entwickler-Tools)
Darüber hinaus bietet Azure weitere Dienste für die Analyse, Verwaltung, Sicherheit und Überwachung.

Microsoft Azure erspart teure Hardwareinvestitionen

Die cloudbasierten Ressourcen und Dienste von Microsoft Azure lassen sich unabhängig voneinander nutzen. Wenn aufgrund von Lastspitzen zusätzliche IT-Infrastruktur benötigt wird, kann diese kurzfristig über Microsoft Azure on Demand zur Verfügung gestellt werden. Damit ersparen sich Unternehmen teure Investitionen in zusätzliche Hardwarekapazitäten, die sie womöglich nur temporär benötigen. Die Erweiterung der IT-Infrastruktur durch einen Clouddienst wie Microsoft Azure stellt daher für immer mehr Unternehmen eine echte Alternative zu Kauf oder Miete von Hardware dar, für die nur ein kurzfristiger Bedarf besteht.

Anwendungen lassen sich beliebig skalieren

Eine der größten Stärken der Azure-Plattform liegt im breiten Angebot an Frameworks für die Entwicklung von internetbasierten Anwendungen und mobilen Apps, die sich auf der Plattform beliebig skalieren lassen. Anstatt aufwendige Entwicklungs- und Testumgebungen im Unternehmen einzurichten, können Entwickler auf eine breite Palette von Developer-Ressourcen zurückgreifen, um eine Anwendung zu entwickeln und zu testen. Durch die Bereitstellung von Standarddiensten wie Virtual Machines, VPN-Gateways, SQL-Datenbanken und anderen entlastet Microsoft Azure die IT-Abteilung. Diese kann die entsprechenden Inhouse-Dienste weiter uneingeschränkt nutzen, ohne dass es hier zu Konflikten kommt. Die Cloudplattform stellt für die Entwicklung von skalierbaren und plattformübergreifenden Apps eine Vielzahl von Entwicklungstools für Sprachen wie Java, .NET, PHP und Python zur Verfügung. Die Kosten für aufwendige Entwicklungs- und Testumgebungen im Unternehmen, die zudem gewartet werden müssen, entfallen dadurch.

Nutzungsabhängiges Abrechnungsmodell

Wie es auch bei anderen Clouddiensten üblich ist, rechnet Microsoft alle über die Azure-Plattform in Anspruch genommenen Dienste und Infrastrukturen rein nutzungsabhängig ab. Der Kunde muss keine Vorauszahlungen leisten, sondern zahlt nur für das, was er tatsächlich nutzt. Teure Überkapazitäten bei Hardwareressourcen können dadurch erst gar nicht entstehen. Auch Entwicklungsressourcen und Cloud Services werden strikt nutzungsabhängig abgerechnet. Die Preise richten sich nach benötigtem Speicherplatz, Datendurchsatz und Auslastung.

Welche Vorteile ergeben sich für Unternehmen?

Für Unternehmen, die Internetanwendungen entwickeln und in der Cloud betreiben, stellt eine hochskalierbare IaaS/PaaS-Plattform wie Microsoft Azure eine wirtschaftliche Alternative zur Investition in eine eigene Hardware- und Entwicklungsumgebung dar. Wer Vorbehalte gegen die komplette Auslagerung von Anwendungen und Daten in die Cloud hat, muss Azure nicht zwingend als Public Cloud nutzen, sondern kann die Plattform auch als hybride Cloud einsetzen und kritische Teile weiterhin in seinem eigenen Rechenzentrum hosten. Durch die guten Anbindungsmöglichkeiten an aktuelle Server- und Businessbetriebssysteme von Microsoft lässt sich der Speicherort der Daten flexibel bestimmen. Der Anwender behält die volle Kontrolle und kann über die bereitgestellten Dienste den Grad der hybriden Nutzung jederzeit an seinen Bedarf anpassen.

Wenn Sie weitere Informationen zu den Einsatzmöglichkeiten und Vorteilen von Microsoft Azure wünschen, ist Allgeier Productivity Solutions gerne für Sie da.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Azure
https://azure.microsoft.com/de-de/overview/what-is-azure/
https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/2016/09/Blog_BigPicture_large.png
https://azure.microsoft.com/de-de/documentation/infographics/azure/
https://de.wikipedia.org/wiki/Gartner_Inc
https://en.wikipedia.org/wiki/Magic_Quadrant
https://azure.microsoft.com/de-de/campaigns/magic-quadrant/
http://news.microsoft.com/de-de/azure-deutschland-verfuegbar/

16. Januar 2017

IT-Sicherheit: Daten sicher in der Cloud Made in Germany

Sicherheit made in Germany – geschützte Datenverwaltung in der Cloud

Wenn es um die weitere Entwicklung der Digitalisierung in der Wirtschaft geht, dann fällt immer wieder ein Schlagwort: Cloud. Dass hinter diesem Schlagwort auch eine vielversprechende Technik steckt, zeigt sich nicht zuletzt an der Ausrichtung der IT in Unternehmen – denn immer mehr Firmen setzen auf Cloud-Computing und die Datenverwaltung in der Cloud. Allerdings gibt es, wie bei den meisten Technologien, auch Schattenseiten, insbesondere bei der Sicherheit. Zwar sieht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Sachen Cloud „nur“ eine durchschnittliche Bedrohungslage, aufgrund der großen Datenmengen in der Cloud haben Sicherheitslecks und Datendiebstahl hier aber besonders drastische Auswirkungen. Die Tatsache, dass Mitarbeiter hier auf praktisch alle relevanten Unternehmensdaten Zugriff haben, bedeutet nämlich auch, dass Angreifer die Daten ebenfalls sehen, wenn sie es erst einmal in die Cloud geschafft haben. Entsprechend ist die Datensicherheit hier seit einiger Zeit in den Fokus gerückt.

Das Sicherheitskonzept von Microsoft

Der Branchenriese Microsoft zählt zu den wichtigsten Anbietern von Cloud-Systemen weltweit und hat als einer der ersten mit einem umfassenden Sicherheitskonzept auf die Bedenken vieler Nutzer reagiert. Ein wichtiger Teil ist der Schutz der Datenübertragung zwischen Cloud und Nutzer, ein anderer die Kontrolle des Zugriffs auf die Daten.

Auf diese Weise will Microsoft seine Angebote – allen voran Azure und Office 365 – für Kunden attraktiver machen. Azure vereint als Cloud-Computing-Lösung die Ansätze
  • Software as a Service (SaaS),
  • Infrastructure as a Service (IaaS) und
  • Platform as a Service (PaaS)
und bietet Unternehmen beziehungsweise deren IT-Abteilungen damit eine in praktisch allen Bereichen skalierbare Dienstleistung, mit der sich die technischen Kapazitäten jederzeit bei Bedarf erweitern lassen. Dank eines sehr genauen Abrechnungsmodells, bei dem nur die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen zu zahlen sind, macht Azure die IT-Abteilungen von Unternehmen sehr flexibel, sodass sie punktgenau auf neue Herausforderungen reagieren können. Office 365 richtet sich, im Gegensatz zu Azure, auch an Endanwender in Unternehmen und ermöglicht die standort- und plattformübergreifende Einsicht und auch den Austausch von Daten.

Nimmt man diese drei Dienste – und die darin vorhandenen Unternehmensdokumente – zusammen, kann man sich nur zu gut vorstellen, welchen Schaden es anrichten würde, hätte ein Angreifer hier Erfolg.

Geschütze Datenübertragung dank Verschlüsselung

Um einen unerlaubten Zugriff zu verhindern, ist es unter anderem wichtig, die Daten während der Übertragung von der Cloud zum Nutzer (und umgekehrt) zu schützen. Microsoft setzt hier auf eine Kooperation mit D-TRUST, der Zertifizierungsstelle der Bundesdruckerei. Dieses Unternehmen hat sich weltweit einen Namen als führende Institution in Sachen Verschlüsselungstechnik gemacht und stellt für Microsoft TLS-Zertifikate bereit, mit denen die gesamte Kommunikation zwischen den Anwendern von Azure und Office 365 und den Cloud- Servern verschlüsselt wird. Da diese Absicherung nach den neuesten Standards in der Verschlüsselungstechnik erfolgt, ist so ein bestmöglicher Schutz der übertragenen Daten gewährleistet.

Datentreuhänder für Zugriffskontrolle

Als zweiten Teil des Sicherheitskonzepts bietet Microsoft eine unabhängige Kontrolle des Zugriffs auf die in der Cloud gespeicherten Daten. Hierfür sind die Redmonder eine Kooperation mit T-Systems International eingegangen, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom. T-Systems ist als Treuhänder dafür verantwortlich, jegliche Zugriffe auf die Daten eines Kunden zu kontrollieren und zu genehmigen – außer natürlich, der Zugriff erfolgt durch den Kunden selbst. Microsoft verwahrt also die Daten, kann ohne vorherige Genehmigung aber ebenso wenig auf sie zugreifen wie Dritte, die sich möglicherweise unberechtigt Zugang zu den Daten verschaffen wollen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass Daten nur dann weitergegeben werden, wenn dies ausdrücklich vom Kunden erwünscht oder aufgrund der deutschen Gesetze erforderlich ist.

Datenzentren in Deutschland

Der letzte – und vielleicht wichtigste – Teil des Sicherheitskonzepts von Microsoft sind lokale Rechenzentren, von denen der Softwareriese inzwischen mehr als 100 betreibt. In Deutschland befinden diese sich in Magdeburg und Frankfurt am Main – und damit weit genug voneinander entfernt, dass eine optimale Ausfallsicherheit gewährleistet ist. Der Standort der Rechenzentren hat für die Kunden aber noch weitere Vorteile, insbesondere auch beim Datenschutz. Befindet sich das Cloud-System nämlich in Deutschland, fällt es auch unter das deutsche Datenschutzgesetz. Das ist vor allem für Unternehmen wichtig, die personenbezogene Daten, etwa von Kunden, in der Cloud speichern wollen. Werden personenbezogene Daten nämlich in Drittländer übertragen – etwa im Rahmen einer Verarbeitung mit Office 365 – hat das datenverarbeitende Unternehmen dafür zu sorgen, dass die Daten dem gleichen Schutzniveau wie in Deutschland unterliegen. Speichert das Unternehmen die Daten dagegen in einem Rechenzentrum in Deutschland, erübrigt sich dieses Problem.

Hinzu kommt, dass Wartung, Störungsbeseitigung und Kundendienst insgesamt schneller und effektiver möglich sind, wenn sich die Cloud-Server in Deutschland befinden. Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten mit Azure und Office 365 erfahren wollen oder sich für die verschiedenen Aspekte des Sicherheitskonzepts von Microsoft interessieren, wenden Sie sich gerne an uns. Erste Informationen rund um das Konzept Deutsche Cloud können Sie auf unserer Website downloaden: http://www.allgeier-ps.com/cms/upload/Kontextboxen/2017_microsoft-cloud-deutschland.pdf

Quellen: 
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Lageberichte/Lagebericht2015.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Azure 
https://azure.microsoft.com/de-de/ 
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Office_365 
http://news.microsoft.com/de-de/sicherheit-made-in-germany-bundesdruckerei-sichert-datenverkehr-fuer-microsoft-cloud-deutschland-ab/#sm.00000f23reuyz4euayfqx7xsccj7l#Oagq2w8gGuxpwGtW.97
http://www.onlinekosten.de/news/online-datenspeicher-microsoft-setzt-bei-cloud-auf-d-trust-der-bundesdruckerei_203725.html
https://www.microsoft.com/de-de/cloud/
https://www.microsoft.com/de-de/server-cloud/cloud-os/global-datacenters.aspx
https://www.microsoft.com/de-de/cloud/deutschland/default.aspx
https://www.global.de/blog/die-vorteile-von-cloud-service-made-in-germany/
http://blog.protechnology.de/index.php/2015/11/microsoft-cloud-made-in-germany/
 

6. Dezember 2016

IT-Sicherheit: steigende Bedrohung erfordert umfangreiche Maßnahmen


Die fortschreitende Digitalisierung in Gesellschaft und Wirtschaft hat viele Abläufe vereinfacht und neue Möglichkeiten geschaffen. Leider gehören dazu auch solche für Hacker und andere Kriminelle, die durch den Diebstahl von Daten jedes Jahr Millionen von Euro an Schaden anrichten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sieht in praktisch allen Bereichen der IT eine steigende Bedrohung für Unternehmen, und der Branchenverband für die Informations- und Telekommunikationsbranche, bitkom, hat die Sicherheit für IT-Unternehmen zum Thema des Jahres erhoben.

Angesichts dieser hohen Bedrohungslage sollte man annehmen, dass die IT-Sicherheit für Unternehmen aller Branchen und jeder Größe von entscheidender Bedeutung ist. Und tatsächlich ist die Sicherheit von IT-Systemen stärker in den Fokus gerückt – allerdings haben Sicherheitsthemen aus verschiedenen Bereichen der IT laut einer Umfrage aus dem Jahr 2016 bei 25 bis 50 Prozent der Befragten noch immer keine oder nur eine geringe Bedeutung. Woher kommt diese Gleichgültigkeit gegenüber Bedrohungen aus dem Netz – und was kann man tun, um die bestehenden Risiken zu minimieren?

Die aktuelle Bedrohungslage

Um passende Maßnahmen ergreifen zu können, ist es zunächst einmal nötig, die Gefahren auch zu erkennen. Ein guter Anhaltspunkt ist hier der jährliche Bericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, denn das Amt kann die Risiken als neutrale Stelle realistisch einschätzen. Für das Jahr 2015 hat das BSI die Gefahren für 17 verschiedene Bereiche ermittelt, darunter etwa
  • Cloud Computing,
  • Identitätsdiebstahl und
  • Mobilkommunikation.
In zwölf dieser Bereiche sieht das BSI eine hohe Bedrohungslage, in den restlichen fünf werden die Risiken als durchschnittlich eingeschätzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist – bis auf Social Engineering – in allen Bereichen die Bedrohungslage gleich geblieben oder angestiegen. Entsprechend sieht das BSI sowohl bei privaten als auch bei gewerblichen Nutzern dringenden Handlungsbedarf.

Als besonders problematisch werden die Professionalisierung der Angriffe aus dem Netz sowie die weiter steigende Verfügbarkeit von Dienstleistungen und Infrastrukturen gesehen, die zur Durchführung solcher Attacken nötig sind. Immer mehr kriminelle Nutzer können sie also ohne großen Aufwand durchführen und müssen aufgrund der schwierigen Strafverfolgung nur selten mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Hinzu kommt, dass die Nutzer noch immer nicht ausreichend für die Gefahren aus dem Netz sensibilisiert wurden – und mit einem unbedachten Klick den Angreifern Zugang zu geschützten Systemen gewähren. Darüber hinaus kümmern sich viele Nutzer nicht um die Aktualisierung der von ihnen verwendeten Programme, sodass bestehende – und eigentlich von den Herstellern bereits behobene – Sicherheitslücken nicht geschlossen werden und den Angreifern als Einfallstor dienen können.

Wer ist besonders gefährdet?

Das fehlende Misstrauen der Nutzer gegenüber unerwarteten Kontaktaufnahmen und die Sorglosigkeit im Umgang mit der IT rühren zu einem Gutteil von der Vorstellung her, dass nur große Firmen oder Organisationen von Angriffen aus dem Netz betroffen sind – das ist allerdings ein Trugschluss. Global agierende Unternehmen haben die Risiken in der Regel seit einiger Zeit erkannt und entsprechende Maßnahmen zum Schutz ihrer Daten und ihrer IT-Infrastruktur getroffen. Damit sind sie zwar nicht vollkommen vor Attacken geschützt, Angreifer haben es aber deutlich schwerer, an Daten zu kommen.

In mittelständischen Unternehmen fehlt dagegen oft das nötige Sicherheitsbewusstsein – und vermeintlich auch das Geld und die Zeit, um ausreichende Vorkehrungen zu treffen. Daher sind solche Firmen beliebte Ziele für Cyber-Attacken, denn bei ihnen lassen sich leicht und schnell Erfolge erzielen. Zudem gelangen die Angreifer über ein einmal infiltriertes Unternehmen häufig leichter in die System von Geschäftspartnern des Unternehmens, wo sie weitere Daten abgreifen können.

Umfassendes Sicherheitskonzept ist wichtig

Angesichts der aktuellen Bedrohungslage ist es für Unternehmen jeder Größe unerlässlich, sich vor Angriffen aus dem Netz zu schützen. Die immer häufigere Nutzung von Cloud-Systemen verstärkt diese Notwendigkeit noch, denn in der Cloud wird ein großer Teil der sensiblen Unternehmensdaten gespeichert, der dann auch für einen Angreifer abrufbar ist.

Bei der Absicherung der eigenen IT ist es natürlich sinnvoll, auf ein durchdachtes Konzept zu setzen, anstatt nur einzelne Maßnahmen durchzuführen. So ergibt sich ein engmaschiges Sicherheitsnetz ohne Lücken, über die ein Angreifer doch ohne Probleme in das System eindringen kann. Allgeier bietet daher ein Konzept zu IT-Security und Compliance an, das die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben sowie der allgemeingültigen Best-Practice-Standards vorsieht. Ein wichtiger Teilaspekt dieses Konzepts ist die Verschlüsselung von E-Mails und Dokumenten.

Verschlüsselung als Maßnahme zur Sicherung von Daten

Wie oben bereits erwähnt, ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit für die unternehmenseigene IT. Das allein ist allerdings nicht ausreichend, denn Nutzer werden trotz eines größeren Sicherheitsbewusstseins immer wieder Fehler machen. Aus diesem Grund setzt Allgeier mit JULIA, der Lösungen zur E-Mail-Verschlüsselung, und EMILY SP, einem Dienst zur Dokumentverschlüsselung für Microsoft SharePoint, auf einer grundlegenden Ebene an – verschlüsselte Daten sind für Angreifer nämlich nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand zu gebrauchen und von daher uninteressant. Wie erfolgreich dieses Konzept ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass JULIA unter anderem in Bundesministerien und in der öffentlichen Verwaltung zum Einsatz kommt. Die Verschlüsselung von Daten sorgt zudem nicht nur für mehr Sicherheit, sondern ermöglicht auch eine wirksame Zugriffskontrolle innerhalb des Unternehmens.

Wenn Sie mehr über JULIA und EMILY SP erfahren wollen, wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an uns.

 Quellen:
 https://www.bsi-fuer-buerger.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Lageberichte/Lagebericht2015.pdf?__blob=publicationFile&v=4
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Sicherheit-fuer-IT-Unternehmen-das-Thema-des-Jahres.html
https://www.dfn.de/fileadmin/7Veranstaltungen/Technologieforum/2016/folien/160719_KRITIS_IT-Sicherheit.pdf
https://www.eco.de/wp-content/blogs.dir/eco-report-it-sicherheit-2016.pdf
https://support.office.com/de-de/article/Zertifikate-und-Kryptografie-beim-E-Mail-Nachrichtenversand-in-Outlook-%25C3%259Cbersicht-b024d1d9-1606-4675-bd02-09350c2567d1?ui=de-DE&rs=de-DE&ad=DE
http://www.handelsblatt.com/technik/sicherheit-im-netz/it-sicherheit-im-mittelstand-die-eigenen-mitarbeiter-sind-die-groesste-schwachstelle/14550666.html

24. Oktober 2016

Digitale Transformation, Industrie 4.0 & Internet of Things: Teil 3


Im Zuge der digitalen Transformation muss nicht nur innerhalb der Unternehmen ein Umdenken stattfinden: Auch die IT-Dienstleister müssen eine digitale Neuausrichtung vollziehen, ihre Fähigkeiten erweitern und ihr Angebot grundlegend umstellen. Es ist wichtig, die ausgetretenen Pfade klassischer Systemhäuser zu verlassen und die neuen Wege digitaler Infrastrukturen und Geschäftsstrategien zu beschreiten. Welche Herausforderungen sich dabei für die Dienstleister ergeben, wird im dritten und zugleich letzten Teil dieser Blogserie beantwortet.

Digitalisieren, beraten, unterstützen

In der Vergangenheit lagen die Hauptaufgaben von IT-Dienstleitern vornehmlich in der Installation von Hard- und Software sowie im technischen Support. Die Tatsache, dass eine durchdachte Infrastruktur sowie maßgeschneiderte Softwarelösungen und Cloud-Services heute maßgeblich zum geschäftlichen Erfolg von Unternehmen beitragen, macht statt der punktuellen Zusammenarbeit eine Full-Service-Lösung attraktiv. Der Dienstleister ist nicht länger nur Techniker, sondern zugleich auch Consulter mit Einblick in die interne Struktur, die Geschäftsmodelle und Marketingstrategien des Unternehmens. Es gilt, Geschäftsprozesse virtuell abzubilden, um Arbeits-, aber auch Geschäfts- und Produktionsabläufe effizienter zu gestalten.

Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, benötigt der Dienstleiter neben einer fundierten Kenntnis zeitgemäßer IT-Lösungen auch branchenspezifisches Hintergrundwissen. Softskills wie Menschenkenntnis, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie Engagement und Leitungsbereitschaft sind unabdingbar, um Kunden zu begeistern und dauerhaft zu binden. Im Idealfall versammelt der Dienstleister ein starkes Team aus Mitarbeitern mit verschiedenen Kernkompetenzen um sich, das auch in Zeiten des zunehmenden IT-Outsourcings und des daraus resultierenden hohen Personalbedarfs jeden Kunden individuell betreut. Denkbar ist künftig auch die verstärkte Spezialisierung auf eine oder mehrere Branchen, um etwa den besonderen Anforderungen der Industrie 4.0 gewachsen zu sein.

Cloud-Computing, Internet of Things und Big Data als wichtige Trends

Zu den Technologien, die im Portfolio eines modernen IT-Dienstleisters in den kommenden Jahren nicht fehlen sollten, zählen neben Cloud-Computing vor allem auch das Internet of Things (IoT) und Big Data. Im Cloud-Bereich wird der Fokus zunächst auf Hybrid Clouds liegen. Dabei handelt es sich um die Verknüpfung bereits im Unternehmen vorhandener On-Premise-Lösungen mit Public-Cloud-Diensten. Beim Thema Internet of Things besteht hingegen vor allem Service-Bedarf rund um die bisher existierenden IoT-Plattformen sowie im Bereich der IoT-Security.

Die Bedeutung von Big Data nimmt angesichts immer größerer produzierter Datenmengen kontinuierlich zu. Im Rahmen einer Studie des Fraunhofer Instituts, die sich aus einer internationalen Recherche, einer Online-Befragung sowie Workshops mit Vertretern verschiedener Branchen zusammensetzt, wurden drei zentrale Chancen von Big Data für Unternehmen identifiziert:
  • eine effizientere Unternehmensführung dank Prognosen und Echtzeitanalysen
  • eine Massenindividualisierung dank der Auswertung von Nutzervorlieben und -gewohnheiten
  • intelligentere Maschinen dank Datensätzen, die für Lernprozesse verwendet werden (Stichwort: Industrie 4.0)
Oft ist der Umgang mit Big Data innerhalb eines Unternehmens jedoch noch nicht ausreichend organisiert: Herausforderungen, Chancen und Risiken der Datenspeicherung werden häufig unterschätzt. Hier ergeben sich wachsende Betätigungsfelder für externe IT-Dienstleister vor allem in den Bereichen Datenverwaltung, -auswertung und -schutz.

Agil in die Zukunft: den Wandel willkommen heißen

Eine der wichtigsten Eigenschaften der heute zu konzipierenden Systemlandschaften und Infrastrukturen besteht in deren Agilität. Der sich ständig wandelnde Markt, der gleichzeitig auch Veränderungen innerhalb der Unternehmen mit sich bringt, erfordert eine hohe Skalierbarkeit aller Komponenten. Für den IT-Dienstleister bedeutet dies, dass auch er selbst ausreichend Flexibilität mitbringen muss. Er muss in der Lage sein, alte Arbeitsweisen zu überdenken und neue digitale Technologien und Trends souverän und sinnvoll einzusetzen. Indem er die Vorteile einer digitalen Ausrichtung als Basis flexibler Individuallösungen einsetzt, kann er seine Kunden begeistern und zum Erfolg führen.

Wichtig ist dabei jedoch auch, dass nicht jeder neue Trend kritiklos aufgegriffen wird, sondern neue Technologien mit Bedacht in bestehende Infrastrukturen integriert werden. Konzepte wie HybridCloud-Computing, das Internet of Things und Industrie 4.0 sollen Effizienz und Komfort der menschlichen Arbeit steigern. Dies funktioniert jedoch nur, wenn Kunden nicht überfordert, sondern schrittweise mit den Veränderungen ihres (virtuellen) Arbeitsumfelds vertraut gemacht werden.

IT-Lösungen aus einer Hand bieten hierzu die besten Voraussetzungen: Beginnend mit der Analyse bestehender Strukturen entsteht ein Gesamtkonzept unter Verwendung bewährter Software und moderner Cloud-Technologien. Bei der Umsetzung sollte der Dienstleister auf eine hohe Skalierbarkeit achten, um auf wandelnde Marktbedingungen reagieren zu können. Die individuelle Kundenbetreuung auf Augenhöhe während des gesamten Projekts durch ein kompetentes und engagiertes Team ist ebenfalls sehr wichtig. Besuchen Sie unsere Services zur IT-Beratung und lassen Sie sich von dem Beratungskonzept und der mehrfach zertifizierten Expertise von Allgeier Productivity Solutions überzeugen.

Quellen:
http://www.iais.fraunhofer.de/bigdata-umfrage.html
http://www.webbytes.de/consulting
http://idc.de/de/ueber-idc/press-center/63144-idc-studie-hybrid-clouds-nehmen-angesichts-der-digitalen-transformation-fahrt-auf-in-deutschen-unternehmen
http://www.cloud.fraunhofer.de/de/faq/publicprivatehybrid.html
http://www.it-business.de/die-10-wichtigsten-massnahmen-fuer-mehr-business-agilitaet-a-486209/
http://www.ip-insider.de/it-trends-2015-it-der-zukunft-ist-mobil-hybrid-und-agil-a-466064/
http://www.channelpartner.de/a/ratgeber-einstieg-in-iot-services,3047715

http://www.channelpartner.de/a/lost-in-transformation,3215012
http://www.channelpartner.de/a/mckinsey-ueber-das-internet-of-things,3244695 (ff)
http://vbw-agenda.de/downloads/positionen/04-140313-i-dienstleistungspotenziale_industrie-4.0_final.pdf
http://www.allgeier-ps.com/digital-transformation
http://www.allgeier-ps.com/digital-strategie
https://www.freelance.de/blog/2015/03/02/industrie-4-0-neue-chancen-fur-it-dienstleist/
http://www.cancom.info/2015/08/5-trends-so-wandeln-sich-it-dienstleister-fuer-sie/
http://blog.qsc.de/2015/10/studie-it-services-und-digitale-transformation/
http://www.nasdo.de/die-digitalisierung-fordert-dienstleister-nasdo-vorstand-horst-nadjafi-im-interview/
http://www.trivadis.com/sites/default/files/downloads/pr/trivadis-trends-2016-statements.pdf
 

5. Oktober 2016

Digitale Transformation, Industrie 4.0 & Internet of Things: Teil 2



Die digitale Neuausrichtung wird für erfolgsorientierte Unternehmen immer mehr zu einer Notwendigkeit, wenn sie die Potenziale der ‚Industrie 4.0‘ nutzen wollen. In den meisten Fällen ist hierfür das Erstellen und Umsetzen einer maßgeschneiderten Informations- und Kommunikationstechnologie in Zusammenarbeit mit einem kompetenten IT-Unternehmen nötig. Für die IT-Branche ergeben sich daraus neue Dienstleistungspotenziale, die besonders im Hinblick auf das Konzept Industrie 4.0 bisher noch kaum ausgeschöpft wurden. Teil zwei der dreiteiligen Blogserie wirft einen Blick auf die typischen Veränderungen in Unternehmensinfrastrukturen. Zudem setzt er sich mit der sich daraus ergebenden Wandlung der Dienstleistungsangebote auseinander.

International, innovativ und effizient: neue Anforderungen an Unternehmen

Aus der Technologie des World Wide Web erwachsen immer neue Möglichkeiten der Kommunikation und der nahtlosen Zusammenarbeit auf globaler Ebene. Je intensiver von ihnen Gebrauch gemacht wird, desto mehr wächst auch der Druck auf diejenigen, die sich digitalen Technologien bisher verschlossen haben. Internationale Zusammenarbeit, eine stetige Steigerung der Produktionsstärke in der Industrie sowie die ständige Entwicklung neuer Dienstleistungs- und Produktideen stellen heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr dar, sondern sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
Zur Senkung ihrer Produktionskosten verlegen viele Industrieunternehmen ihre Fertigungsstandorte ins Ausland. Auch bei Handelsunternehmen vollzieht sich vor allem im Bereich des E-Commerce eine zunehmende Internationalisierung zugunsten der Erschließung neuer Absatzmärkte. Die Zusammenarbeit mittels Cloud-Computing – beispielsweise auf Basis von SaaS-Lösungen wie Office 365 mit Sharepoint Online – sowie das Veranstalten von Videokonferenzen und die Kommunikation mithilfe von webbasierten Smartphone-Apps werden über viele Branchen hinweg zum Standard.

Zugleich gewinnt auch das Thema Outsourcing an Bedeutung. Damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und Innovationen bei gleichzeitiger Kosteneinsparung vorantreiben können, lagern immer mehr Unternehmen einzelne Geschäftsbereiche aus. Wenn einzelne IT-Aufgaben oder auch die gesamte EDV-Abteilung an externe Dienstleister abgegeben wird, wachsen die Betätigungsfelder von IT-Dienstleistungsunternehmen. Über die einmalige Konzeption und Umsetzung der IT-Infrastruktur hinaus wird die dauerhafte Betreuung einschließlich regelmäßiger Consulting-, Support- und Schulungstätigkeiten immer mehr zu einem zentralen Aufgabenbereich.

Industrie 4.0: bisher noch große Defizite bei IT-Dienstleistern

In einer 2013 durchgeführten Online-Umfrage der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) gaben fast 90 Prozent von 300 befragten IT-Dienstleistern an, den Begriff ‚Industrie 4.0‘ noch nicht zu kennen oder bestenfalls schon einmal davon gehört zu haben. Das ist verwunderlich, wenn man bedenkt, welch hohes Dienstleistungspotenzial sich aus den derzeit angestrebten Veränderungen bei der Vernetzung und Nutzung künstlicher Intelligenz ergibt.


Ein Grund dafür mag sein, dass Dienstleistung in der Industrie 4.0 in vielen Fällen eine umfangreiche Expertise sowohl im IT- als auch im Engineering-Bereich erfordert. Cyber-physische Systeme und Internet of Things müssen zusammengebracht werden, um vernetzte Produktionsprozesse mit der Möglichkeit des autonomen Datenaustauschs zwischen einzelnen Komponenten zu verbinden. Auch der Bereich IT-Sicherheit – etwa in Bezug auf Hackerangriffe oder in die Systeme einschleusbare Malware – ist ein Bereich, dem sich externe Dienstleister mit dem entsprechenden Know-how annehmen können.

Wertschöpfungspotenziale verschieben sich

Die digitale Transformation hat einen großen Einfluss auf die Gewichtung der Aufgabenfelder von IT-Dienstleistern. Vor einigen Jahren standen noch die Erstellung und Betreuung einzelner, in sich geschlossener Systeme im Vordergrund. Mittlerweile liegt der Fokus jedoch auf der Optimierung der Infrastruktur, die sowohl stationäre als auch mobile Endgeräte miteinander verbindet. Mit den immer vielversprechenderen Möglichkeiten der Online-Kommunikation nimmt auch die Bedeutung des Cloud-Computing zu. Statt lokaler Software-Installationen und der Datenspeicherung auf Inhouse-Servern geht der Trend hin zu IT-Infrastruktur und Software als On-demand-Services.


IT-Dienstleister reagieren auf diese Entwicklungen, indem sie ihre Kunden beim Auf- und Ausbau maßgeschneiderter Infrastrukturen unterstützen. Dadurch, dass sie auf Software und Services setzen, die sich individuellen Bedürfnissen optimal anpassen lassen und Möglichkeiten des Austauschs und der Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern weltweit bieten, kommen sie der Forderung nach einem flexiblen (Online-)Arbeitsumfeld nach. Es ist zu erwarten, dass auch dem Thema Industrie 4.0 mit seiner zunehmenden Wichtigkeit und seinem hohen Potenzial in den nächsten Jahren mehr Aufmerksamkeit zuteilwird.

Industrie 4.0 bietet für viele Unternehmen große Chancen, um sich global gut zu positionieren, den Absatz zu steigern und die interne Vernetzung zu erleichtern. Die Zusammenarbeit in der Cloud und die Verwendung der entsprechenden Services verlangt auch von den Mitarbeitern eines Unternehmens mehr technisches Know-how, als dies in Zeiten lokal installierter Textverarbeitungsprogramme und Kommunikation per Fax und Telefon der Fall war. Dementsprechend gewinnen dauerhafte Support-Tätigkeiten ebenfalls an Bedeutung. Falls auch Sie mit dem Gedanken des Outsourcing spielen oder Unterstützung bei der digitalen Ausrichtung Ihres Unternehmens benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Machen Sie sich jetzt mit unseren zeitgemäßen IT-Lösungen vertraut und nutzen Sie das Fachwissen und die Motivation des Allgeier-Teams für Ihren Erfolg.


Quellen:
http://www.estrategy-magazin.de/2015/internationalisierung-im-e-commerce-grosses-wachstumspotenzial-fuer-deutsche-unternehmen.html
http://www.outsourcingcenter.eu/geschaeftsbereiche-outsourcen.html

https://einfach-online-arbeiten.de/wp-content/uploads/2016/03/Alle-reden-von-Digitalisierung-wir-machen-das.jpg 
http://trendreport.de/wp-content/uploads/2015/02/tr_2015_01_rep_digitale_transformation_aufmacher-590x275.jpg
http://www.marketinghandwerker.de/wp-content/uploads/studie-antriebmittelstand.png
http://vbw-agenda.de/downloads/positionen/04-140313-i-dienstleistungspotenziale_industrie-4.0_final.pdf

http://www.channelpartner.de/a/lost-in-transformation,3215012
http://www.channelpartner.de/a/mckinsey-ueber-das-internet-of-things,3244695 (ff)
http://vbw-agenda.de/downloads/positionen/04-140313-i-dienstleistungspotenziale_industrie-4.0_final.pdf
http://www.allgeier-ps.com/digital-transformation
http://www.allgeier-ps.com/digital-strategie
https://www.freelance.de/blog/2015/03/02/industrie-4-0-neue-chancen-fur-it-dienstleist/
http://www.cancom.info/2015/08/5-trends-so-wandeln-sich-it-dienstleister-fuer-sie/
http://blog.qsc.de/2015/10/studie-it-services-und-digitale-transformation/
http://www.nasdo.de/die-digitalisierung-fordert-dienstleister-nasdo-vorstand-horst-nadjafi-im-interview/
http://www.trivadis.com/sites/default/files/downloads/pr/trivadis-trends-2016-statements.pdf
 

27. September 2016

Digitale Transformation, Industrie 4.0 & Internet of Things: Artikelserie

Seit einiger Zeit sind Begriffe wie ‚Digitale Transformation‘, ‚Industrie 4.0‘ und ‚Internet of Things‘ in aller Munde. Meist werden sie im Zusammenhang mit den Wechselwirkungen zwischen digitalen Technologien, Wirtschaft und Gesellschaft und den daraus resultierenden Veränderungen verwendet. Doch wie genau sind die genannten Begriffe in diesem Kontext einzuordnen? Auf welche Weise erfolgt die digitale Transformation und welche Herausforderungen und Chancen bringt sie mit sich? Im Rahmen des ersten Teils einer dreiteiligen Blogserie gehen wir diesen Fragen auf den Grund.

Digitale Transformation: Wirtschaft und Gesellschaft im Wandel

Der Begriff ‚Digitale Transformation‘ beschreibt die Veränderungen, welche die kontinuierliche Weiterentwicklung digitaler Technologien sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene mit sich bringt. Die zunehmende Leistungsfähigkeit digitaler Infrastrukturen und Anwendungen führt zu einer steigenden Erwartungshaltung auf Kundenseite. Dies wiederum setzt Unternehmen unter Zugzwang: Um weiterhin attraktiv und konkurrenzfähig zu bleiben, wird eine immer stärkere digitale Ausrichtung zur Notwendigkeit.

Aufgrund der Unaufhaltsamkeit und der stetig zunehmenden Geschwindigkeit der digitalen Transformation ist häufig auch von einer ‚digitalen Revolution‘ die Rede, die sich in der Industrie als sogenannte ‚dritte industrielle Revolution‘ etwa ab der Jahrtausendwende besonders deutlich manifestierte. Charakteristisch für diese auch ‚Industrie 3.0‘ genannte Entwicklung war die verstärkte Nutzung von Computer-integrated manufacturing (CIM) mit dem Ziel der Automatisierung von Arbeitsprozessen.


Quelle: https://www.bmvit.gv.at/innovation/ikt/produktion/fabrik_der_zukunft.html

Der im Jahr 2011 durch die Forschungsunion der deutschen Bundesregierung geprägte Begriff ‚Industrie 4.0‘ bezeichnet das Bestreben, eine vierte industrielle Revolution einzuleiten. Betrachtet man den zugrundeliegenden Gedanken der Verbindung industrieller Produktion mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien, so lässt sich mit Bestimmtheit sagen, dass diese Revolution mittlerweile in vollem Gange ist. Wie bei Industrie 3.0 geht es auch bei Industrie 4.0 um die Optimierung von Produktionsabläufen; nun steht jedoch die Kommunikation des Menschen mit der Maschine im Vordergrund. Weitere wichtige Aspekte sind die bessere Kommunikation und Abstimmung zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten sowie die Fähigkeit, zeitnah und flexibel auf Kundenwünsche reagieren und diese bei der Produktion durch eine starke Anpassbarkeit der Produkte berücksichtigen zu können.

Menschliche Stärken und digitale Technologien gezielt zusammenbringen

Das im Rahmen des Computer-integrated manufacturing vorangetriebene Bestreben, Arbeitsabläufe zu automatisieren und die Beteiligung des Menschen daran zu minimieren, birgt stets auch die Gefahr, dass das Individuum mit seinen individuellen Fähigkeiten und Talenten auf der Strecke bleibt. Nicht nur in der Industrie, sondern auch in zahlreichen anderen Branchen fand diesbezüglich in den letzten Jahren ein Umdenken statt. Viele Unternehmen haben erkannt, dass digitale Technologien effizienter eingesetzt werden können, wenn sie den Menschen in den Mittelpunkt stellen und ihm zugunsten optimaler Arbeitsergebnisse assistieren. Denn trotz hoher Rechenleistung können Mikrochips typisch menschliche Stärken wie Empathie, Mitgefühl oder auch Kreativität bisher nicht ersetzen. Wenn es um das Vorantreiben von Innovationen oder um die finale Entscheidung bei der Personaleinstellung geht, ist weiterhin der Mensch mit seiner Vorstellungskraft und Intuition gefragt.

Ein Trend, der dieser Tatsache Rechnung trägt, ist das sogenannte "Internet of Things" (IoT). Es bezeichnet eine vernetzte Struktur der Internetkommunikation, über welche intelligente (vernetzte) Gegenstände wie etwa Wearables, SmartHome-Systeme oder Drucker, die zum Beispiel selbständig den Füllstand ihrer Tintenpatronen erfassen und neue bestellen können, miteinander kommunizieren können. Das IoT dient neben cyber-physischen Systemen als Grundlage für die Industrie 4.0. Zugleich bietet es jedoch auch viele weitere gewerbliche Einsatzmöglichkeiten, etwa im Handel oder im Rahmen innovativer Produktideen.

Quelle: http://www.samsung.com/de/app/smarterleben/internet_der_dinge/

Transformation als Herausforderung und Chance

Die verstärkte Einbindung digitaler Technologien zur Unterstützung der menschlichen Arbeitskraft sowie zur intelligenten Steuerung von Arbeitsabläufen ist zu einem branchenübergreifenden Muss für jedes Unternehmen geworden, das auch in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig bleiben will. Es erfordert in vielen Fällen eine umfangreiche Optimierung und Erweiterung bestehender IT-Infrastrukturen sowie eine hohe Lernbereitschaft seitens der Mitarbeiter. Letztlich überwiegen jedoch die Vorteile reibungsloser Arbeitsabläufe und flexibler Kommunikationsmöglichkeiten. Indem immer anspruchsvoller werdende Kundenwünsche mittels digitaler Technologien optimal erfüllt werden können, steigen Kundenzufriedenheit und -bindung, was sich letztlich positiv auf den unternehmerischen Erfolg auswirkt.

Seit 2003 begleitet die Allgeier Productivity Solutions Unternehmen erfolgreich durch den Prozess der digitalen Transformation. Ein breit gefächertes Branchenwissen, ein gutes Gespür für digitale Trends sowie die langjährige Erfahrung als IT-Dienstleister und IT-Berater machen sie zu einem starken, verlässlichen Partner. Falls Sie ein auf die Anforderungen Ihres Unternehmens abgestimmtes Handlungskonzept sowie Rat und Tat bei der Umsetzung benötigen, dann informieren Sie sich jetzt über unsere Leistungen.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Business_Transformation
https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0 https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge
https://www.telefonkonferenz.de/blog/industrie-4-0/
http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/informationssysteme/Sektorspezifische-Anwendungssysteme/Computer-Integrated-Manufacturing-(CIM)
http://www.gartner.com/smarterwithgartner/embracing-digital-humanism/

http://www.channelpartner.de/a/lost-in-transformation,3215012
http://www.channelpartner.de/a/mckinsey-ueber-das-internet-of-things,3244695 (ff)
http://vbw-agenda.de/downloads/positionen/04-140313-i-dienstleistungspotenziale_industrie-4.0_final.pdf
http://www.allgeier-ps.com/digital-transformation
http://www.allgeier-ps.com/digital-strategie
https://www.freelance.de/blog/2015/03/02/industrie-4-0-neue-chancen-fur-it-dienstleist/
http://www.cancom.info/2015/08/5-trends-so-wandeln-sich-it-dienstleister-fuer-sie/
http://blog.qsc.de/2015/10/studie-it-services-und-digitale-transformation/
http://www.nasdo.de/die-digitalisierung-fordert-dienstleister-nasdo-vorstand-horst-nadjafi-im-interview/
http://www.trivadis.com/sites/default/files/downloads/pr/trivadis-trends-2016-statements.pdf

8. September 2016

PowerApps für Microsoft Office 365 - Innovationen out of the Box


Die Idee eines Baukastensystems, mit welchem sich ohne Programmierkenntnisse nützliche Business-Apps erstellen lassen, ist nicht neu: Bereits 2013 verfolgte Microsoft im Rahmen seines ‚Project Siena‘ die Verwirklichung dieser Idee. Basierend auf ‚Siena‘ entstanden aus einem zweiten Projekt (‚Kratos‘) die Microsoft PowerApps, welche Ende November 2015 auf der Convergence EMEA in Barcelona der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Die online verfügbare Produkt-Preview bietet einen Vorgeschmack auf PowerApps’ leistungsstarke Features. Businessrelevante Daten – etwa aus SharePoint Online und Dynamics CRM Online – können mit wenigen Klicks importiert und mittels plattformübergreifender ‚Selfmade-Apps‘ vielfältig genutzt werden.

App-Erstellung im Handumdrehen

Zum Erstellen einer App ist zunächst die lokale Installation des im Windows Store erhältlichen PowerApps Studio erforderlich. Die übersichtlich gestaltete Benutzeroberfläche ähnelt hinsichtlich ihres Look and Feel Microsofts Office-Produkten. Sie ermöglicht selbst Anfängern das sofortige Beginnen mit der App-Entwicklung – alleine oder auch im Rahmen eines Gruppenprojekts mit Arbeitskollegen. PowerApps stellt zwei Modi der App-Entwicklung zur Auswahl – Phone und Tablet. Beide Modi beinhalten einen Preview-Modus, um die Darstellung und Nutzung auf den vorgesehenen Endgeräten zu simulieren. Neben dem Erzeugen einer ‚leeren‘ App ist auch die Nutzung bestehender Templates als App-Basis möglich.

Unter Eingabe der jeweiligen Zugangsdaten können unter anderem folgende Quellen für den Datenimport genutzt werden:
  • Excel-Dateien aus Cloudspeicherdiensten (z. B. OneDrive/OneDrive for Business, Box, Dropbox und Google Drive) oder von FTP-/SFTP-Servern
  • Online-Dienste von Microsofts Plattform Azure (z.B. SQL-Datenbank, Service Bus und Storage Blob)
  • Office-365-Komponenten (z. B. Office 365 Outlook)
  • Listen aus SharePoint Online
  • E-Mail- und E-Mail-Marketing-Services (z. B. SendGrid und MailChimp)
  • Customer-Relationship-Management-Systeme (z. B. Salesforce, Dynamics CRM)
  • Communication-Tools (z. B. Slack und Twilio)
  • soziale Netzwerke (z. B. Facebook und Twitter)
  • Microsoft Translator
  • GitHub

Hohe Skalierbarkeit aller Komponenten

Im Anschluss an den Datenimport hat der Nutzer zahlreiche Möglichkeiten der Individualisierung. Diese reichen vom Hinzufügen von Screens, Kontrollelementen und Formularen über den Einbau von Multimedia-Elementen bis hin zur Anpassung von Bildgröße und -ausrichtung. Sogenannte Flows lösen vordefinierte Aktionen als Reaktion auf bestimmte Ereignisse aus. Ähnlich Microsofts Excel verfügt PowerApps zudem über eine Formelleiste, die eine präzise Einflussnahme auf die spezifischen Eigenschaften von Kontrollelementen und Screens ermöglicht. Noch umfangreichere Anpassungsmöglichkeiten bestehen für Entwickler: PowerApps erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen die Einbindung und Verwendung selbst entwickelter Programmierschnittstellen (APIs).

Die eigentliche App-Erstellung nach Abschluss der Bearbeitungs- und Preview-Phase erfolgt innerhalb kürzester Zeit auf Knopfdruck. Um die fertigen Apps nutzen zu können, ist die Installation der PowerApps-App auf dem jeweiligen Endgerät erforderlich. Sie ist aktuell für Windows Phone, iOS und Android erhältlich und erfordert die einmalige Registrierung jedes Nutzers beim PowerApps-Dienst. Die erzeugten Anwendungen funktionieren plattformübergreifend und können nach der Veröffentlichung mit ausgewählten Mitarbeitern und Kunden geteilt werden. Unter Einräumung entsprechender Zugriffsrechte kann Nutzern oder Nutzergruppen überdies auch die Befugnis erteilt werden, die App je nach Bedarf zu modifizieren.

http://static.businessinsider.com/
Der Funktionsumfang einer App ist abhängig von der geplanten Art der Datennutzung und von den bereitgestellten Funktionalitäten zusätzlich eingebundener Services. So kann beispielsweise eine simple Anwendung auf Basis von Daten aus einem Excel-Sheet erzeugt werden, die anschließend zu deren Anzeige und Bearbeitung dient. Aber auch weit komplexere Anwendungsszenarien wie das automatische Erstellen von Posts samt Übersetzungen in sozialen Netzwerken oder die Auswertung und sich regelmäßig aktualisierende Darstellung aus der Cloud abgerufener Kundendaten mittels einer CRM-Software sind denkbar.

Mehr Flexibilität für Office 365

Für Nutzer von Office 365 sind vor allem die Möglichkeiten interessant, die sich aus der Einbindung der Office-365-Komponenten Outlook, Video und Users in PowerApps ergeben:
  • Outlook: Funktionen wie das Empfangen und Lesen, Markieren, Weiterleiten, Löschen oder Verfassen einer E-Mail sind künftig auch per App nutz- und teilweise automatisierbar.
  • Video: Das Auflisten und Anzeigen von Videochannels und Video-Informationen sowie das Abspielen einzelner Videos ist ebenfalls per App möglich.
  • Users: Firmeninterne Office-365-Nutzerprofile können nach frei definierbaren Kriterien gefiltert und abgerufen werden.
Wer SharePoint Online verwendet, wird sich zudem über die Möglichkeit freuen, SharePoint-Listen innerhalb einer App betrachten, bearbeiten und erweitern zu können.

Online-Dienste per App noch effektiver nutzen

Obgleich sich PowerApps noch in der Preview-Phase befindet, zeigen die bereits implementierten Funktionen, dass das Baukasten-System künftig eine echte Alternative zur konventionellen App-Entwicklung darstellen kann. Die Vielzahl möglicher Datenquellen, die hohe Skalierbarkeit der Apps auch ohne Programmierkenntnisse sowie die Möglichkeit, unmittelbar auf sich verändernde Anforderungen zu reagieren, sprechen schon jetzt für den neuen Dienst. Zwar wurden bisher noch keine Preise für Standard- und Enterprise-Versionen genannt. Dennoch ist abzusehen, dass sich die PowerApps-Nutzung für mittlere und große Unternehmen, deren Arbeitsabläufe zu einem großen Teil in der Cloud stattfinden, in jedem Fall lohnen wird.

Wenn auch Sie die Vorteile von Software-as-a-Service-Angeboten wie Office 365 oder SharePoint Online zugunsten Ihres unternehmerischen Erfolgs nutzen möchten, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Als kompetenter und erfahrener Partner und Microsoft Gold Partner helfen wir Ihnen bei der passgenauen Integration aktueller Technologien in Ihr Business.


Quellenverweis:
https://powerapps.microsoft.com/en-us/tutorials/connections-list/ (und Unterseiten) https://powerapps.microsoft.com/en-us/blog/powerapps-and-sharepoint/ https://powerapps.microsoft.com/en-us/tutorials/share-app/ http://blogs.microsoft.com/blog/2015/11/30/introducing-microsoft-powerapps/ 
https://technet.microsoft.com/de-de/library/dn497701(v=vs.111).aspx 
http://www.porini.it/convergence-2015-emea-news-and-curiosities-from-barcelona/ http://www.codefest.at/post/2016/05/20/Turn-data-into-apps-with-PowerApps.aspx http://kom4tec.com/?s=powerapps 
http://winfuture.de/news,90050.html
https://powerapps.microsoft.com/en-us/
http://www.zdnet.de/88253087/microsoft-stellt-dienst-powerapps-fuer-plattformuebergreifende-entwicklung-vor/
http://www.heise.de/developer/meldung/Microsofts-PowerApps-Apps-ohne-Programmierkenntnisse-entwickeln-3027835.html
https://www.efexcon.com/2016/03/powerapps/

3. Juni 2016

Microsoft Dynamics NAV 2016: Mobilität und Cloud-Integration


Seit Oktober 2015 steht die neueste Version von Microsofts ERP-Software unter dem Namen Dynamics NAV 2016 zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorgänger wurden in der aktuellen Version vor allem die Bereiche Mobile- und Cloud-Computing verbessert. Doch welche Funktionen sind wirklich neu und welche konkreten Vorteile bringen die Innovationen im Unternehmensalltag?

Wenn es um die digitale Verwaltung und Planung von Ressourcen geht, ist ERP-Software (Enterprise Resource Planning) aus den meisten Unternehmen kaum mehr wegzudenken. Aufgrund des bestehenden Bedarfs an möglichst umfassenden und effizienten Lösungen existieren neben Microsoft Dynamics NAV zahlreiche Konkurrenzprodukte, deren Funktionsumfang auf den ersten Blick ähnlich scheint. Um Unternehmen die Kaufentscheidung zu erleichtern, sind in diesem Artikel die wichtigsten Neuerungen in NAV 2016 sowie generelle Alleinstellungsmerkmale des Produkts zusammengestellt. Der Vergleich mit einem der erfolgreichsten Konkurrenzprodukte – SAP Business One – zeigt, wo die großen Stärken der bewährten ERP-Software liegen.

ERP für kleine und mittlere Unternehmen

Das aus der Vorgängerversion Navision hervorgegangene Dynamics NAV bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, sämtliche Geschäftsprozesse vollständig digital abzubilden. Entsprechend der jeweiligen Anwenderrolle lassen sich Projekt- und Finanzmanagement, Marketing und Vertrieb, Einkauf und Lagerverwaltung sowie weitere anfallende Aufgaben mit Hilfe in die Software integrierter beziehungsweise integrierbarer Werkzeuge effizient bewältigen. Dank der Verwaltung aller Daten und Dokumente über eine zentrale Datenbank ist zum einen deren Konsistenz gewährleistet; zum anderen können auf diese Weise alle betriebswirtschaftlich relevanten Daten unkompliziert miteinander in Beziehung gesetzt und mit den integrierten Business-Intelligence-Werkzeugen ausgewertet werden. Neben der Installation auf einem firmeneigenen Server kann Dynamics NAV auch als Software-as-a-Service (SaaS) genutzt werden.

Neue Features – auch für unterwegs

Der Begriff „Cloud“ ist ein wichtiges Stichwort im Zusammenhang mit den Neuerungen in NAV 2016: Das Zusammenspiel zwischen der Software und Microsofts Cloud-Technologie wurde im Rahmen der neuen Version verbessert. Dies gilt vor allem für die nun nahtlose Integration von Office 365, CRM Online zur Analyse von Markttrends und Power BI zur Datenvisualisierung sowie für die Interaktion mit der Cloud-Plattform Azure.

Die Möglichkeiten für Mitarbeiter, die beispielsweise im Vertrieb oder im Home Office tätig sind, auch mobil auf Dynamics NAV zuzugreifen, haben sich signifikant verbessert. Dank universeller Apps für Tablets und Smartphones kann – bei gleichzeitiger Beibehaltung des Rollenkonzepts – unterwegs mit der Software gearbeitet werden. Die mobilen Anwendungen sind sowohl für Geräte mit Android- als auch für solche mit Windows- oder iOS-Betriebssystem erhältlich.
Weitere funktionale Erweiterungen sind unter anderem:
  • eine umfangreiche Verbesserung des Webclients
  • die Möglichkeit, eigene Workflows zur Automatisierung von Prozessen zu definieren
  • Eine integrierte OCR-Funktion (Texterkennung) zur Digitalisierung eingehender Dokumente wie Rechnungen oder Quittungen – das Erfassen von Dokumenten funktioniert auch mit mobilen Geräten.
  • Die standardmäßige Integration vieler beliebter Features der Vorgängerversion – dies gilt unter anderem für die Buchungsvorschau sowie für den nun automatischen Import aktueller Wechselkurse.

Klare Vorteile für NAV-User beim Wettbewerbsvergleich

Eines der bekanntesten Konkurrenzprodukte von Dynamics NAV 2016 ist Business One aus dem Hause SAP. Beim direkten Vergleich lassen sich allerdings einige wichtige Vorteile für Unternehmen festhalten, die sich für die Software von Microsoft entscheiden. Neben der Verwendung des Datenbankmanagementsystems Microsoft SQL Server, das sich im Gegensatz zur erst vor wenigen Jahren entstandenen HANA-Datenbank von SAP bereits über zwei Jahrzehnte hinweg bewährt hat, sprechen unter anderem folgende Punkte für die Verwendung von NAV 2016:
  • Anpassungen und Weiterentwicklungen können dank offenem Quellcode bei Dynamics NAV im Gegensatz zu Business One auch von internem Personal durchgeführt werden.
  • Der Zugriff über mobile Anwendungen ist bei Dynamics NAV bereits möglich, bei Business One bislang jedoch nicht.
  • Standard-Software zur Dokumentbearbeitung wie beispielsweise Office 365 kann in Dynamics NAV nahtlos integriert werden.
  • Im Gegensatz zu Business One verfügt Dynamics NAV über ein integriertes Projektsystem.
  • Kontoauszüge können in Dynamics NAV automatisiert verarbeitet werden, was im Vergleich zur manuellen Verarbeitung mit Business One eine hohe Zeitersparnis zur Folge hat.

Umstieg auf Dynamics NAV 2016 als cleverer Schritt in Richtung Zukunft

Wayne Morris, Corporate Vice President von Microsoft Dynamics, bezeichnete Dynamics NAV 2016 als Meilenstein für Microsofts ERP-Lösungen für kleinere und mittelständische Unternehmen. Die Vielzahl zukunftsweisender und nützlicher Neuerungen – darunter vor allem die Einführung universeller Apps für den mobilen Zugriff sowie die nahtlose Integration von Cloud-Services – geben ihm Recht.

Dynamics NAV 2016 lässt sich flexibel den Anforderungen jedes Unternehmens anpassen. Suchen Sie einen kompetenten Ansprechpartner, der Sie bei dieser Aufgabe optimal unterstützt? Dann schauen Sie bei unseren Dynamics NAV Services vorbei und nutzen Sie unsere langjährige Expertise zur perfekten Integration von Dynamics NAV 2016 in Ihre bestehende IT-Infrastruktur.

18. Mai 2016

Add-ins für Microsoft SharePoint: einfache und sichere Funktionserweiterungen


Seit Einführung der 2013er-Version von SharePoint stellen so genannte Add-ins eine Möglichkeit dar, den Funktionsumfang der beliebten Webanwendung zu erweitern. Sie existieren neben den bereits bekannten Farm- und Sandkastenlösungen und werden von Microsoft empfohlen. Die Redmonder arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Add-in-Modells, das zahlreiche Vorteile im Hinblick auf Flexibilität, Stabilität und Sicherheit bietet. Es soll die anderen Lösungen weitestgehend ersetzen. Doch was genau sind Add-ins für SharePoint überhaupt, und worin besteht ihr Mehrwert für Unternehmen?

Was sind Add-ins für SharePoint?

Bei Add-ins für SharePoint handelt es sich um kleine, in sich geschlossene Programme, die den Funktionsumfang von SharePoint-Seiten erweitern. Zur Programmierung können neben .NET-Sprachen unter anderem auch PHP und JavaScript zum Einsatz kommen. Die Kommunikation mit dem SharePoint-Server erfolgt über dessen Client-Objektmodell sowie die REST-API, eine seit der Version 2013 für die SharePoint-Entwicklung verwendbare Programmierschnittstelle.
Die Funktionalität eines Add-ins kann dem Benutzer im Rahmen einer SharePoint-Seite auf drei verschiedene Arten zur Verfügung gestellt werden:
  • als vollständige neue Seite inklusive Benutzeroberfläche,
  • als „Add-in-Webpart“ – hier werden die Inhalte in einem iFrame angezeigt
  • oder in Form von Benutzeroberflächenbefehlen, beispielsweise als Erweiterung einer Menü-Schaltfläche.

Mehr Sicherheit im Sandkasten

Schon kurz nach dem Erscheinen der ersten SharePoint-Version bestand Bedarf an benutzerdefinierten Erweiterungen des Funktionsumfangs. Diese wurden damals ausschließlich über Farmlösungen auf Serverebene realisiert. Der direkte, uneingeschränkte Zugriff auf den Server setzte einen sehr bewussten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen sowie einen sehr sorgfältigen Programmierstil voraus. Fehler im Code konnten im schlimmsten Fall das gesamte System lahmlegen.

Die mit SharePoint 2010 eingeführten Sandkastenlösungen brachten deutliche Verbesserungen in Sachen Sicherheit mit sich und bildeten den Ausgangspunkt für die Entwicklung des Add-in-Modells. Serverseitige Sandkastenlösungen werden als Websitesammlungen implementiert und können nur noch auf diese zugreifen – und nicht mehr auf die Objekte der obersten Ebene. Dies bietet gegenüber herkömmlichen Farmlösungen einen deutlichen Vorteil, da die oberste Ebene vor Beeinträchtigungen durch fehlerhaften Code geschützt ist. Zudem konnte durch gezielte Begrenzung von Websitesammlungen auch der Ressourcenverbrauch begrenzt werden.

Im Rahmen der als „App-Modell“ eingeführten und später in „Add-in-Modell“ umbenannten Lösung wurden Teile des Sandkasten-Prinzips übernommen. Programmlogik, Daten und Hosting wurden allerdings in hohem Maße voneinander abgekoppelt. Laut Microsoft wird die Nutzung von codelosen Sandkastenlösungen (No-Code Sandboxed Solutions, NCSS) weiterhin möglich sein. Statt Sandkastenlösung mit benutzerdefiniertem Code, der serverseitig ausgeführt wird, sollen künftig jedoch Add-ins erstellt werden, die die gewünschten Funktionen bieten, jedoch nur noch eingeschränkte Zugriffsrechte auf dem Server benötigen.

Unterschiede zu herkömmlichen SharePoint-Lösungen

Add-ins unterscheiden sich vor allem durch die clientseitige Code-Ausführung von den bisher verwendeten SharePoint-Lösungen. So wird der SharePoint-Server entlastet und die Unabhängigkeit des Add-ins von SharePoint ist gewährleistet. Da kein benutzerdefinierter Code mehr serverseitig ausgeführt wird, erhöht das auch die Sicherheit und die Stabilität, denn der Serverbetrieb läuft unabhängig von den Add-ins – ganz gleich, ob das Add-in innerhalb einer SharePoint-Seite, auf Windows Azure oder bei einem Provider gehostet wird.

Darüber hinaus bieten SharePoint-Add-ins dem Anwender während des Installationsprozesses eine besonders hohe Transparenz im Hinblick auf die künftig benötigten Zugriffsrechte, denn diese sind bereits hier alle zu sehen. Der Installationsprozess selbst entlastet außerdem die IT-Abteilung, da eine Installation direkt über die Oberfläche möglich ist.

Eine weitere erwähnenswerte Neuerung ist die Möglichkeit des Vertriebs von SharePoint-Add-ins: Unternehmen können über Microsofts Office Store weltweit nach fertigen Lösungen suchen und so vergleichsweise Geld sparen. Öffentliche Nutzerbewertungen können überdies bei der Kaufentscheidung helfen. Eine zweite Möglichkeit zur Verteilung von SharePoint-Add-ins ist das Anlegen eines privaten Add-in-Katalogs. Hier können intern erstellte Anwendungen verwaltet und je nach Aufgabenbereich ausgewählt werden.

Add-ins als SharePoint-Lösung der Zukunft

Obwohl zahlreiche Unternehmen – vor allem jene, in denen ältere SharePoint-Versionen eingesetzt werden – noch immer auf Farm- und Sandkasten-Lösungen zurückgreifen, gehört die Zukunft den Add-ins. Sie werden auch im Hinblick auf die ab Anfang Mai erhältliche 2016er-Version von SharePoint eine immer bedeutender.

Die wichtigsten Vorteile der Add-in-Nutzung lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
  • Stabilität und Sicherheit dank des zugrundeliegenden Anwendungsmodells
  • clientseitiger ausgeführter Code und Cloud-Hosting entlasten den SharePoint-Server
  • einfacher und sicherer Installationsprozess ohne Zusatzaufwand für Administratoren
  • Verwendung plattformübergreifender Standards und einer größeren Bandbreite an Programmiersprachen
  • unkomplizierte Suche und einfacher Erwerb fertiger SharePoint-Lösungen über den Office Store und/oder interne Kataloge
  • Auslegung für die Cloud – cloudbasierte Ressourcen können flexibler genutzt werden
Nutzen Sie die Vorteile des Add-in-Modells von SharePoint zum Vorteil für Ihr Unternehmen. Nützliche SharePoint Add-ins finden Sie zum Beispiel auf unserer Website, die auf Basis langjähriger Erfahrung entwickelt wurden und sich auf Wunsch rasch um ein Corporate Design oder weitere Funktionen ergänzen lassen. 

Darunter zu finden ist ein Add-in für die Urlaubsverwaltung innerhalb Ihres Unternehmens, Add-ins für Reisekostenabrechnungen, sowie Spesenabrechnung und ein Poolfahrzeug Management für Ihren Fuhrpark.