8. September 2016

PowerApps für Microsoft Office 365 - Innovationen out of the Box


Die Idee eines Baukastensystems, mit welchem sich ohne Programmierkenntnisse nützliche Business-Apps erstellen lassen, ist nicht neu: Bereits 2013 verfolgte Microsoft im Rahmen seines ‚Project Siena‘ die Verwirklichung dieser Idee. Basierend auf ‚Siena‘ entstanden aus einem zweiten Projekt (‚Kratos‘) die Microsoft PowerApps, welche Ende November 2015 auf der Convergence EMEA in Barcelona der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Die online verfügbare Produkt-Preview bietet einen Vorgeschmack auf PowerApps’ leistungsstarke Features. Businessrelevante Daten – etwa aus SharePoint Online und Dynamics CRM Online – können mit wenigen Klicks importiert und mittels plattformübergreifender ‚Selfmade-Apps‘ vielfältig genutzt werden.

App-Erstellung im Handumdrehen

Zum Erstellen einer App ist zunächst die lokale Installation des im Windows Store erhältlichen PowerApps Studio erforderlich. Die übersichtlich gestaltete Benutzeroberfläche ähnelt hinsichtlich ihres Look and Feel Microsofts Office-Produkten. Sie ermöglicht selbst Anfängern das sofortige Beginnen mit der App-Entwicklung – alleine oder auch im Rahmen eines Gruppenprojekts mit Arbeitskollegen. PowerApps stellt zwei Modi der App-Entwicklung zur Auswahl – Phone und Tablet. Beide Modi beinhalten einen Preview-Modus, um die Darstellung und Nutzung auf den vorgesehenen Endgeräten zu simulieren. Neben dem Erzeugen einer ‚leeren‘ App ist auch die Nutzung bestehender Templates als App-Basis möglich.

Unter Eingabe der jeweiligen Zugangsdaten können unter anderem folgende Quellen für den Datenimport genutzt werden:
  • Excel-Dateien aus Cloudspeicherdiensten (z. B. OneDrive/OneDrive for Business, Box, Dropbox und Google Drive) oder von FTP-/SFTP-Servern
  • Online-Dienste von Microsofts Plattform Azure (z.B. SQL-Datenbank, Service Bus und Storage Blob)
  • Office-365-Komponenten (z. B. Office 365 Outlook)
  • Listen aus SharePoint Online
  • E-Mail- und E-Mail-Marketing-Services (z. B. SendGrid und MailChimp)
  • Customer-Relationship-Management-Systeme (z. B. Salesforce, Dynamics CRM)
  • Communication-Tools (z. B. Slack und Twilio)
  • soziale Netzwerke (z. B. Facebook und Twitter)
  • Microsoft Translator
  • GitHub

Hohe Skalierbarkeit aller Komponenten

Im Anschluss an den Datenimport hat der Nutzer zahlreiche Möglichkeiten der Individualisierung. Diese reichen vom Hinzufügen von Screens, Kontrollelementen und Formularen über den Einbau von Multimedia-Elementen bis hin zur Anpassung von Bildgröße und -ausrichtung. Sogenannte Flows lösen vordefinierte Aktionen als Reaktion auf bestimmte Ereignisse aus. Ähnlich Microsofts Excel verfügt PowerApps zudem über eine Formelleiste, die eine präzise Einflussnahme auf die spezifischen Eigenschaften von Kontrollelementen und Screens ermöglicht. Noch umfangreichere Anpassungsmöglichkeiten bestehen für Entwickler: PowerApps erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen die Einbindung und Verwendung selbst entwickelter Programmierschnittstellen (APIs).

Die eigentliche App-Erstellung nach Abschluss der Bearbeitungs- und Preview-Phase erfolgt innerhalb kürzester Zeit auf Knopfdruck. Um die fertigen Apps nutzen zu können, ist die Installation der PowerApps-App auf dem jeweiligen Endgerät erforderlich. Sie ist aktuell für Windows Phone, iOS und Android erhältlich und erfordert die einmalige Registrierung jedes Nutzers beim PowerApps-Dienst. Die erzeugten Anwendungen funktionieren plattformübergreifend und können nach der Veröffentlichung mit ausgewählten Mitarbeitern und Kunden geteilt werden. Unter Einräumung entsprechender Zugriffsrechte kann Nutzern oder Nutzergruppen überdies auch die Befugnis erteilt werden, die App je nach Bedarf zu modifizieren.

http://static.businessinsider.com/
Der Funktionsumfang einer App ist abhängig von der geplanten Art der Datennutzung und von den bereitgestellten Funktionalitäten zusätzlich eingebundener Services. So kann beispielsweise eine simple Anwendung auf Basis von Daten aus einem Excel-Sheet erzeugt werden, die anschließend zu deren Anzeige und Bearbeitung dient. Aber auch weit komplexere Anwendungsszenarien wie das automatische Erstellen von Posts samt Übersetzungen in sozialen Netzwerken oder die Auswertung und sich regelmäßig aktualisierende Darstellung aus der Cloud abgerufener Kundendaten mittels einer CRM-Software sind denkbar.

Mehr Flexibilität für Office 365

Für Nutzer von Office 365 sind vor allem die Möglichkeiten interessant, die sich aus der Einbindung der Office-365-Komponenten Outlook, Video und Users in PowerApps ergeben:
  • Outlook: Funktionen wie das Empfangen und Lesen, Markieren, Weiterleiten, Löschen oder Verfassen einer E-Mail sind künftig auch per App nutz- und teilweise automatisierbar.
  • Video: Das Auflisten und Anzeigen von Videochannels und Video-Informationen sowie das Abspielen einzelner Videos ist ebenfalls per App möglich.
  • Users: Firmeninterne Office-365-Nutzerprofile können nach frei definierbaren Kriterien gefiltert und abgerufen werden.
Wer SharePoint Online verwendet, wird sich zudem über die Möglichkeit freuen, SharePoint-Listen innerhalb einer App betrachten, bearbeiten und erweitern zu können.

Online-Dienste per App noch effektiver nutzen

Obgleich sich PowerApps noch in der Preview-Phase befindet, zeigen die bereits implementierten Funktionen, dass das Baukasten-System künftig eine echte Alternative zur konventionellen App-Entwicklung darstellen kann. Die Vielzahl möglicher Datenquellen, die hohe Skalierbarkeit der Apps auch ohne Programmierkenntnisse sowie die Möglichkeit, unmittelbar auf sich verändernde Anforderungen zu reagieren, sprechen schon jetzt für den neuen Dienst. Zwar wurden bisher noch keine Preise für Standard- und Enterprise-Versionen genannt. Dennoch ist abzusehen, dass sich die PowerApps-Nutzung für mittlere und große Unternehmen, deren Arbeitsabläufe zu einem großen Teil in der Cloud stattfinden, in jedem Fall lohnen wird.

Wenn auch Sie die Vorteile von Software-as-a-Service-Angeboten wie Office 365 oder SharePoint Online zugunsten Ihres unternehmerischen Erfolgs nutzen möchten, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Als kompetenter und erfahrener Partner und Microsoft Gold Partner helfen wir Ihnen bei der passgenauen Integration aktueller Technologien in Ihr Business.


Quellenverweis:
https://powerapps.microsoft.com/en-us/tutorials/connections-list/ (und Unterseiten) https://powerapps.microsoft.com/en-us/blog/powerapps-and-sharepoint/ https://powerapps.microsoft.com/en-us/tutorials/share-app/ http://blogs.microsoft.com/blog/2015/11/30/introducing-microsoft-powerapps/ 
https://technet.microsoft.com/de-de/library/dn497701(v=vs.111).aspx 
http://www.porini.it/convergence-2015-emea-news-and-curiosities-from-barcelona/ http://www.codefest.at/post/2016/05/20/Turn-data-into-apps-with-PowerApps.aspx http://kom4tec.com/?s=powerapps 
http://winfuture.de/news,90050.html
https://powerapps.microsoft.com/en-us/
http://www.zdnet.de/88253087/microsoft-stellt-dienst-powerapps-fuer-plattformuebergreifende-entwicklung-vor/
http://www.heise.de/developer/meldung/Microsofts-PowerApps-Apps-ohne-Programmierkenntnisse-entwickeln-3027835.html
https://www.efexcon.com/2016/03/powerapps/

18. Mai 2016

Add-ins für Microsoft SharePoint: einfache und sichere Funktionserweiterungen


Seit Einführung der 2013er-Version von SharePoint stellen so genannte Add-ins eine Möglichkeit dar, den Funktionsumfang der beliebten Webanwendung zu erweitern. Sie existieren neben den bereits bekannten Farm- und Sandkastenlösungen und werden von Microsoft empfohlen. Die Redmonder arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Add-in-Modells, das zahlreiche Vorteile im Hinblick auf Flexibilität, Stabilität und Sicherheit bietet. Es soll die anderen Lösungen weitestgehend ersetzen. Doch was genau sind Add-ins für SharePoint überhaupt, und worin besteht ihr Mehrwert für Unternehmen?

Was sind Add-ins für SharePoint?

Bei Add-ins für SharePoint handelt es sich um kleine, in sich geschlossene Programme, die den Funktionsumfang von SharePoint-Seiten erweitern. Zur Programmierung können neben .NET-Sprachen unter anderem auch PHP und JavaScript zum Einsatz kommen. Die Kommunikation mit dem SharePoint-Server erfolgt über dessen Client-Objektmodell sowie die REST-API, eine seit der Version 2013 für die SharePoint-Entwicklung verwendbare Programmierschnittstelle.
Die Funktionalität eines Add-ins kann dem Benutzer im Rahmen einer SharePoint-Seite auf drei verschiedene Arten zur Verfügung gestellt werden:
  • als vollständige neue Seite inklusive Benutzeroberfläche,
  • als „Add-in-Webpart“ – hier werden die Inhalte in einem iFrame angezeigt
  • oder in Form von Benutzeroberflächenbefehlen, beispielsweise als Erweiterung einer Menü-Schaltfläche.

Mehr Sicherheit im Sandkasten

Schon kurz nach dem Erscheinen der ersten SharePoint-Version bestand Bedarf an benutzerdefinierten Erweiterungen des Funktionsumfangs. Diese wurden damals ausschließlich über Farmlösungen auf Serverebene realisiert. Der direkte, uneingeschränkte Zugriff auf den Server setzte einen sehr bewussten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen sowie einen sehr sorgfältigen Programmierstil voraus. Fehler im Code konnten im schlimmsten Fall das gesamte System lahmlegen.

Die mit SharePoint 2010 eingeführten Sandkastenlösungen brachten deutliche Verbesserungen in Sachen Sicherheit mit sich und bildeten den Ausgangspunkt für die Entwicklung des Add-in-Modells. Serverseitige Sandkastenlösungen werden als Websitesammlungen implementiert und können nur noch auf diese zugreifen – und nicht mehr auf die Objekte der obersten Ebene. Dies bietet gegenüber herkömmlichen Farmlösungen einen deutlichen Vorteil, da die oberste Ebene vor Beeinträchtigungen durch fehlerhaften Code geschützt ist. Zudem konnte durch gezielte Begrenzung von Websitesammlungen auch der Ressourcenverbrauch begrenzt werden.

Im Rahmen der als „App-Modell“ eingeführten und später in „Add-in-Modell“ umbenannten Lösung wurden Teile des Sandkasten-Prinzips übernommen. Programmlogik, Daten und Hosting wurden allerdings in hohem Maße voneinander abgekoppelt. Laut Microsoft wird die Nutzung von codelosen Sandkastenlösungen (No-Code Sandboxed Solutions, NCSS) weiterhin möglich sein. Statt Sandkastenlösung mit benutzerdefiniertem Code, der serverseitig ausgeführt wird, sollen künftig jedoch Add-ins erstellt werden, die die gewünschten Funktionen bieten, jedoch nur noch eingeschränkte Zugriffsrechte auf dem Server benötigen.

Unterschiede zu herkömmlichen SharePoint-Lösungen

Add-ins unterscheiden sich vor allem durch die clientseitige Code-Ausführung von den bisher verwendeten SharePoint-Lösungen. So wird der SharePoint-Server entlastet und die Unabhängigkeit des Add-ins von SharePoint ist gewährleistet. Da kein benutzerdefinierter Code mehr serverseitig ausgeführt wird, erhöht das auch die Sicherheit und die Stabilität, denn der Serverbetrieb läuft unabhängig von den Add-ins – ganz gleich, ob das Add-in innerhalb einer SharePoint-Seite, auf Windows Azure oder bei einem Provider gehostet wird.

Darüber hinaus bieten SharePoint-Add-ins dem Anwender während des Installationsprozesses eine besonders hohe Transparenz im Hinblick auf die künftig benötigten Zugriffsrechte, denn diese sind bereits hier alle zu sehen. Der Installationsprozess selbst entlastet außerdem die IT-Abteilung, da eine Installation direkt über die Oberfläche möglich ist.

Eine weitere erwähnenswerte Neuerung ist die Möglichkeit des Vertriebs von SharePoint-Add-ins: Unternehmen können über Microsofts Office Store weltweit nach fertigen Lösungen suchen und so vergleichsweise Geld sparen. Öffentliche Nutzerbewertungen können überdies bei der Kaufentscheidung helfen. Eine zweite Möglichkeit zur Verteilung von SharePoint-Add-ins ist das Anlegen eines privaten Add-in-Katalogs. Hier können intern erstellte Anwendungen verwaltet und je nach Aufgabenbereich ausgewählt werden.

Add-ins als SharePoint-Lösung der Zukunft

Obwohl zahlreiche Unternehmen – vor allem jene, in denen ältere SharePoint-Versionen eingesetzt werden – noch immer auf Farm- und Sandkasten-Lösungen zurückgreifen, gehört die Zukunft den Add-ins. Sie werden auch im Hinblick auf die ab Anfang Mai erhältliche 2016er-Version von SharePoint eine immer bedeutender.

Die wichtigsten Vorteile der Add-in-Nutzung lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
  • Stabilität und Sicherheit dank des zugrundeliegenden Anwendungsmodells
  • clientseitiger ausgeführter Code und Cloud-Hosting entlasten den SharePoint-Server
  • einfacher und sicherer Installationsprozess ohne Zusatzaufwand für Administratoren
  • Verwendung plattformübergreifender Standards und einer größeren Bandbreite an Programmiersprachen
  • unkomplizierte Suche und einfacher Erwerb fertiger SharePoint-Lösungen über den Office Store und/oder interne Kataloge
  • Auslegung für die Cloud – cloudbasierte Ressourcen können flexibler genutzt werden
Nutzen Sie die Vorteile des Add-in-Modells von SharePoint zum Vorteil für Ihr Unternehmen. Nützliche SharePoint Add-ins finden Sie zum Beispiel auf unserer Website, die auf Basis langjähriger Erfahrung entwickelt wurden und sich auf Wunsch rasch um ein Corporate Design oder weitere Funktionen ergänzen lassen. 

Darunter zu finden ist ein Add-in für die Urlaubsverwaltung innerhalb Ihres Unternehmens, Add-ins für Reisekostenabrechnungen, sowie Spesenabrechnung und ein Poolfahrzeug Management für Ihren Fuhrpark.

3. Mai 2016

Cloud-Services für Unternehmen: Bedeutung, Chancen und Risiken


Cloud-Computing erfolgreich zu nutzen, bedeutet, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und Kosten in den Bereichen IT-Infrastruktur und -Administration einzusparen. Allerdings haben viele Unternehmen noch keine Vorstellung von den Möglichkeiten des abstrakten „Wolkengebildes“.

Um optimal von der Cloud profitieren zu können, ist es für Unternehmer und Führungskräfte unerlässlich, sich mit Konzepten und Möglichkeiten, aber auch mit Risiken des Cloud-Computing vertraut zu machen. Denn das Cloud-Konzept hat sich innerhalb kurzer Zeit vielfach bewährt und bietet für Firmen ein großes Potential, das weder ignoriert werden kann noch sollte.

22. März 2016

On-Premise Active Directory Migration in einem Office 365 DirSync-Szenario

Im Zuge interner Umstrukturierungsmaßnahmen ergab sich die Notwendigkeit unsere on-premise Active Directory Domain in eine neue Domain zu migrieren. Dies stellt prinzipiell keine große Herausforderung dar. Neue AD Domain aufbauen, einen Two-Way Trust zwischen der alten und der neuen Domain herstellen und anschließend mit Hilfe von ADMT die gewünschten AD Objekte in die neue Domain migrieren...

23. Juli 2015

Mobile Device Management (MDM) in Office 365


The growth of mobile devices, such as smartphones and tablets, changed the world rapidly. Today, according to the Cisco Visual Networking Index (VNI), there are almost as many mobile devices as humans on the planet: about 7 billion.

11. November 2014

SharePoint Alert per Javascript / jQuery setzen

Wer schon mal versucht hat per SharePoint Client Side Object Model (CSOM) einen Alert für einen User zu setzen, musste feststellen, dass dies so out-of-the-box nicht möglich ist. Es gibt zwar noch den Alerts Web Service, sowie mit SPServices einen einfach zu handhabenden Wrapper für jQuery / Javascript. Allerdings bieten diese nur die Möglichkeit vorhandene Alerts abzufragen bzw. zu löschen.

An dieser Stelle möchte ich daher eine auf Javascript / jQuery basierende Lösung vorstellen, um für einen beliebigen Benutzer Alerts für eine Liste zu setzen.

2. September 2014

Office 365: Mail-enabled Security Groups aus on-premise AD nutzen

Wir bei der Allgeier Productivity Solutions nutzen Office 365 in Verbindung mit unser lokalen AD-Infrastruktur. Dabei wird die gesamte Benutzerverwaltung in unserem Active Directory vorgenommen. Änderungen werden dann mit unserer Office 365 Umgebung synchronisiert. Dies schließt auch sämtliche Distribution- und Security-Gruppen ein, die wir dann in z.B. Exchange Online oder SharePoint Online nutzen.

Security-Gruppen werden von uns u.a. in SharePoint Online genutzt, um die Berechtigungen auf den verschiedenen SharePoint-Sites zu steuern. Dabei ist es oft auch sinnvoll und wünschenswert einem berechtigten Personenkreis direkt eine Mail zu schicken. In diesem Fall lautet das Stichwort Mail-enabled Security Group.

8. August 2013

Office 365, DirSync, MIIS-Client und Filterung

Erst Anfang des Jahres hat Microsoft seinen Online Dienst Office 365 wieder neu überarbeitet bzw. um neue Funktionen erweitert. Kein Wunder also, dass Office 365 bei Firmen immer beliebter wird. Denn schließlich liegen die Vorteile klar auf der Hand: Der Kunde kann mit sehr geringem Aufwand stets die neusten Technologien von Microsoft einsetzen. Zudem muss sich der Kunde im Bereich Exchange, SharePoint oder Lync keine Gedanken mehr um seine Hardware, um Verfügbarkeiten oder seine Sicherungen zu machen. Obendrein spart er Strom und Supportkosten. Was er hierzu tun muss ist lediglich die Microsoft Dienste Exchange Online, SharePoint Online oder Lync Online zu abonnieren.

Diese Dienste gibt es in verschiedenen Paketvarianten, so dass mit Sicherheit für jeden ein interessantes Angebot dabei ist. Zusätzlich zu dieser vielfältigen und sehr kostengünstigen Auswahl an Paketen, die jeden Monat vom Kunden selbst verändert oder angepasst werden kann, bezahlt der Kunde bei Office 365 nur nach User/Monat.
Entscheidet sich der Kunde für ein Office 365 Paket, kommt es gerade bei einer größeren Useranzahl in der Regel auch zu sogenannten hybriden Umgebungen. Das bedeutet, dass für eine komfortablere Nutzung oder für erweiterte Funktionen von Office 365 lokale Systeme vor Ort bzw. in einem gehosteten Rechenzentrum benötigt werden.

11. Februar 2013

E-Mails vom lokalen SharePoint via Exchange online / Office 365 senden


Mit der neuesten Generation von Office 365 hat das Cloud-Angebot von Microsoft deutlich an Verbreitung zugenommen. Gerade das Exchange-Angebot mit 25 GB Speicherplatz und einem integrierten Archiv ist eine kostengünstige Alternative zum internen Hosting. Während bei E-Mails oft die Kosteneinsparungen gegenüber den Sicherheitsbedenken siegen, wird SharePoint - auch aufgrund von geringen Bandbreiten - häufig noch intern betrieben.

An dieser Stelle fangen meistens die Probleme an, denn ab diesem Punkt befindet man sich in einer sog. Hybrid Cloud. Hinter diesem hochstehenden Begriff verbirgt sich der Parallelbetrieb und die integration von lokalem und "Cloud"-Betrieb. Auch wenn Office 365 hier einige Unterstützung liefert, liegt der Teufel oft im Detail.

19. Oktober 2012

Kommentar zum Artikel "Communication und Collaboration aus der Cloud" aus der Computer Woche

Welche Ansprüche setzen Unternehmen an eine Cloud oder Hosting Lösung?
Kostenersparnis, niedriger administrativer Aufwand und gleichzeitig maximale Datensicherheit und Datenredundanz sind hier die wichtigen Schlagwörter, die immer wieder in dem Zusammenhang genannt werden. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch die Studie „Communication und Collaboration aus der Cloud“ von Pierre Audoin Consultants, die in Auszügen am 15.10.2012 auf computerwoche.de publiziert wurde.