24. Oktober 2016

Digitale Transformation, Industrie 4.0 & Internet of Things: Teil 3


Im Zuge der digitalen Transformation muss nicht nur innerhalb der Unternehmen ein Umdenken stattfinden: Auch die IT-Dienstleister müssen eine digitale Neuausrichtung vollziehen, ihre Fähigkeiten erweitern und ihr Angebot grundlegend umstellen. Es ist wichtig, die ausgetretenen Pfade klassischer Systemhäuser zu verlassen und die neuen Wege digitaler Infrastrukturen und Geschäftsstrategien zu beschreiten. Welche Herausforderungen sich dabei für die Dienstleister ergeben, wird im dritten und zugleich letzten Teil dieser Blogserie beantwortet.

Digitalisieren, beraten, unterstützen

In der Vergangenheit lagen die Hauptaufgaben von IT-Dienstleitern vornehmlich in der Installation von Hard- und Software sowie im technischen Support. Die Tatsache, dass eine durchdachte Infrastruktur sowie maßgeschneiderte Softwarelösungen und Cloud-Services heute maßgeblich zum geschäftlichen Erfolg von Unternehmen beitragen, macht statt der punktuellen Zusammenarbeit eine Full-Service-Lösung attraktiv. Der Dienstleister ist nicht länger nur Techniker, sondern zugleich auch Consulter mit Einblick in die interne Struktur, die Geschäftsmodelle und Marketingstrategien des Unternehmens. Es gilt, Geschäftsprozesse virtuell abzubilden, um Arbeits-, aber auch Geschäfts- und Produktionsabläufe effizienter zu gestalten.

Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, benötigt der Dienstleiter neben einer fundierten Kenntnis zeitgemäßer IT-Lösungen auch branchenspezifisches Hintergrundwissen. Softskills wie Menschenkenntnis, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie Engagement und Leitungsbereitschaft sind unabdingbar, um Kunden zu begeistern und dauerhaft zu binden. Im Idealfall versammelt der Dienstleister ein starkes Team aus Mitarbeitern mit verschiedenen Kernkompetenzen um sich, das auch in Zeiten des zunehmenden IT-Outsourcings und des daraus resultierenden hohen Personalbedarfs jeden Kunden individuell betreut. Denkbar ist künftig auch die verstärkte Spezialisierung auf eine oder mehrere Branchen, um etwa den besonderen Anforderungen der Industrie 4.0 gewachsen zu sein.

Cloud-Computing, Internet of Things und Big Data als wichtige Trends

Zu den Technologien, die im Portfolio eines modernen IT-Dienstleisters in den kommenden Jahren nicht fehlen sollten, zählen neben Cloud-Computing vor allem auch das Internet of Things (IoT) und Big Data. Im Cloud-Bereich wird der Fokus zunächst auf Hybrid Clouds liegen. Dabei handelt es sich um die Verknüpfung bereits im Unternehmen vorhandener On-Premise-Lösungen mit Public-Cloud-Diensten. Beim Thema Internet of Things besteht hingegen vor allem Service-Bedarf rund um die bisher existierenden IoT-Plattformen sowie im Bereich der IoT-Security.

Die Bedeutung von Big Data nimmt angesichts immer größerer produzierter Datenmengen kontinuierlich zu. Im Rahmen einer Studie des Fraunhofer Instituts, die sich aus einer internationalen Recherche, einer Online-Befragung sowie Workshops mit Vertretern verschiedener Branchen zusammensetzt, wurden drei zentrale Chancen von Big Data für Unternehmen identifiziert:
  • eine effizientere Unternehmensführung dank Prognosen und Echtzeitanalysen
  • eine Massenindividualisierung dank der Auswertung von Nutzervorlieben und -gewohnheiten
  • intelligentere Maschinen dank Datensätzen, die für Lernprozesse verwendet werden (Stichwort: Industrie 4.0)
Oft ist der Umgang mit Big Data innerhalb eines Unternehmens jedoch noch nicht ausreichend organisiert: Herausforderungen, Chancen und Risiken der Datenspeicherung werden häufig unterschätzt. Hier ergeben sich wachsende Betätigungsfelder für externe IT-Dienstleister vor allem in den Bereichen Datenverwaltung, -auswertung und -schutz.

Agil in die Zukunft: den Wandel willkommen heißen

Eine der wichtigsten Eigenschaften der heute zu konzipierenden Systemlandschaften und Infrastrukturen besteht in deren Agilität. Der sich ständig wandelnde Markt, der gleichzeitig auch Veränderungen innerhalb der Unternehmen mit sich bringt, erfordert eine hohe Skalierbarkeit aller Komponenten. Für den IT-Dienstleister bedeutet dies, dass auch er selbst ausreichend Flexibilität mitbringen muss. Er muss in der Lage sein, alte Arbeitsweisen zu überdenken und neue digitale Technologien und Trends souverän und sinnvoll einzusetzen. Indem er die Vorteile einer digitalen Ausrichtung als Basis flexibler Individuallösungen einsetzt, kann er seine Kunden begeistern und zum Erfolg führen.

Wichtig ist dabei jedoch auch, dass nicht jeder neue Trend kritiklos aufgegriffen wird, sondern neue Technologien mit Bedacht in bestehende Infrastrukturen integriert werden. Konzepte wie HybridCloud-Computing, das Internet of Things und Industrie 4.0 sollen Effizienz und Komfort der menschlichen Arbeit steigern. Dies funktioniert jedoch nur, wenn Kunden nicht überfordert, sondern schrittweise mit den Veränderungen ihres (virtuellen) Arbeitsumfelds vertraut gemacht werden.

IT-Lösungen aus einer Hand bieten hierzu die besten Voraussetzungen: Beginnend mit der Analyse bestehender Strukturen entsteht ein Gesamtkonzept unter Verwendung bewährter Software und moderner Cloud-Technologien. Bei der Umsetzung sollte der Dienstleister auf eine hohe Skalierbarkeit achten, um auf wandelnde Marktbedingungen reagieren zu können. Die individuelle Kundenbetreuung auf Augenhöhe während des gesamten Projekts durch ein kompetentes und engagiertes Team ist ebenfalls sehr wichtig. Besuchen Sie unsere Services zur IT-Beratung und lassen Sie sich von dem Beratungskonzept und der mehrfach zertifizierten Expertise von Allgeier Productivity Solutions überzeugen.

Quellen:
http://www.iais.fraunhofer.de/bigdata-umfrage.html
http://www.webbytes.de/consulting
http://idc.de/de/ueber-idc/press-center/63144-idc-studie-hybrid-clouds-nehmen-angesichts-der-digitalen-transformation-fahrt-auf-in-deutschen-unternehmen
http://www.cloud.fraunhofer.de/de/faq/publicprivatehybrid.html
http://www.it-business.de/die-10-wichtigsten-massnahmen-fuer-mehr-business-agilitaet-a-486209/
http://www.ip-insider.de/it-trends-2015-it-der-zukunft-ist-mobil-hybrid-und-agil-a-466064/
http://www.channelpartner.de/a/ratgeber-einstieg-in-iot-services,3047715

http://www.channelpartner.de/a/lost-in-transformation,3215012
http://www.channelpartner.de/a/mckinsey-ueber-das-internet-of-things,3244695 (ff)
http://vbw-agenda.de/downloads/positionen/04-140313-i-dienstleistungspotenziale_industrie-4.0_final.pdf
http://www.allgeier-ps.com/digital-transformation
http://www.allgeier-ps.com/digital-strategie
https://www.freelance.de/blog/2015/03/02/industrie-4-0-neue-chancen-fur-it-dienstleist/
http://www.cancom.info/2015/08/5-trends-so-wandeln-sich-it-dienstleister-fuer-sie/
http://blog.qsc.de/2015/10/studie-it-services-und-digitale-transformation/
http://www.nasdo.de/die-digitalisierung-fordert-dienstleister-nasdo-vorstand-horst-nadjafi-im-interview/
http://www.trivadis.com/sites/default/files/downloads/pr/trivadis-trends-2016-statements.pdf
 

5. Oktober 2016

Digitale Transformation, Industrie 4.0 & Internet of Things: Teil 2



Die digitale Neuausrichtung wird für erfolgsorientierte Unternehmen immer mehr zu einer Notwendigkeit, wenn sie die Potenziale der ‚Industrie 4.0‘ nutzen wollen. In den meisten Fällen ist hierfür das Erstellen und Umsetzen einer maßgeschneiderten Informations- und Kommunikationstechnologie in Zusammenarbeit mit einem kompetenten IT-Unternehmen nötig. Für die IT-Branche ergeben sich daraus neue Dienstleistungspotenziale, die besonders im Hinblick auf das Konzept Industrie 4.0 bisher noch kaum ausgeschöpft wurden. Teil zwei der dreiteiligen Blogserie wirft einen Blick auf die typischen Veränderungen in Unternehmensinfrastrukturen. Zudem setzt er sich mit der sich daraus ergebenden Wandlung der Dienstleistungsangebote auseinander.

International, innovativ und effizient: neue Anforderungen an Unternehmen

Aus der Technologie des World Wide Web erwachsen immer neue Möglichkeiten der Kommunikation und der nahtlosen Zusammenarbeit auf globaler Ebene. Je intensiver von ihnen Gebrauch gemacht wird, desto mehr wächst auch der Druck auf diejenigen, die sich digitalen Technologien bisher verschlossen haben. Internationale Zusammenarbeit, eine stetige Steigerung der Produktionsstärke in der Industrie sowie die ständige Entwicklung neuer Dienstleistungs- und Produktideen stellen heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr dar, sondern sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
Zur Senkung ihrer Produktionskosten verlegen viele Industrieunternehmen ihre Fertigungsstandorte ins Ausland. Auch bei Handelsunternehmen vollzieht sich vor allem im Bereich des E-Commerce eine zunehmende Internationalisierung zugunsten der Erschließung neuer Absatzmärkte. Die Zusammenarbeit mittels Cloud-Computing – beispielsweise auf Basis von SaaS-Lösungen wie Office 365 mit Sharepoint Online – sowie das Veranstalten von Videokonferenzen und die Kommunikation mithilfe von webbasierten Smartphone-Apps werden über viele Branchen hinweg zum Standard.

Zugleich gewinnt auch das Thema Outsourcing an Bedeutung. Damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und Innovationen bei gleichzeitiger Kosteneinsparung vorantreiben können, lagern immer mehr Unternehmen einzelne Geschäftsbereiche aus. Wenn einzelne IT-Aufgaben oder auch die gesamte EDV-Abteilung an externe Dienstleister abgegeben wird, wachsen die Betätigungsfelder von IT-Dienstleistungsunternehmen. Über die einmalige Konzeption und Umsetzung der IT-Infrastruktur hinaus wird die dauerhafte Betreuung einschließlich regelmäßiger Consulting-, Support- und Schulungstätigkeiten immer mehr zu einem zentralen Aufgabenbereich.

Industrie 4.0: bisher noch große Defizite bei IT-Dienstleistern

In einer 2013 durchgeführten Online-Umfrage der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) gaben fast 90 Prozent von 300 befragten IT-Dienstleistern an, den Begriff ‚Industrie 4.0‘ noch nicht zu kennen oder bestenfalls schon einmal davon gehört zu haben. Das ist verwunderlich, wenn man bedenkt, welch hohes Dienstleistungspotenzial sich aus den derzeit angestrebten Veränderungen bei der Vernetzung und Nutzung künstlicher Intelligenz ergibt.


Ein Grund dafür mag sein, dass Dienstleistung in der Industrie 4.0 in vielen Fällen eine umfangreiche Expertise sowohl im IT- als auch im Engineering-Bereich erfordert. Cyber-physische Systeme und Internet of Things müssen zusammengebracht werden, um vernetzte Produktionsprozesse mit der Möglichkeit des autonomen Datenaustauschs zwischen einzelnen Komponenten zu verbinden. Auch der Bereich IT-Sicherheit – etwa in Bezug auf Hackerangriffe oder in die Systeme einschleusbare Malware – ist ein Bereich, dem sich externe Dienstleister mit dem entsprechenden Know-how annehmen können.

Wertschöpfungspotenziale verschieben sich

Die digitale Transformation hat einen großen Einfluss auf die Gewichtung der Aufgabenfelder von IT-Dienstleistern. Vor einigen Jahren standen noch die Erstellung und Betreuung einzelner, in sich geschlossener Systeme im Vordergrund. Mittlerweile liegt der Fokus jedoch auf der Optimierung der Infrastruktur, die sowohl stationäre als auch mobile Endgeräte miteinander verbindet. Mit den immer vielversprechenderen Möglichkeiten der Online-Kommunikation nimmt auch die Bedeutung des Cloud-Computing zu. Statt lokaler Software-Installationen und der Datenspeicherung auf Inhouse-Servern geht der Trend hin zu IT-Infrastruktur und Software als On-demand-Services.


IT-Dienstleister reagieren auf diese Entwicklungen, indem sie ihre Kunden beim Auf- und Ausbau maßgeschneiderter Infrastrukturen unterstützen. Dadurch, dass sie auf Software und Services setzen, die sich individuellen Bedürfnissen optimal anpassen lassen und Möglichkeiten des Austauschs und der Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern weltweit bieten, kommen sie der Forderung nach einem flexiblen (Online-)Arbeitsumfeld nach. Es ist zu erwarten, dass auch dem Thema Industrie 4.0 mit seiner zunehmenden Wichtigkeit und seinem hohen Potenzial in den nächsten Jahren mehr Aufmerksamkeit zuteilwird.

Industrie 4.0 bietet für viele Unternehmen große Chancen, um sich global gut zu positionieren, den Absatz zu steigern und die interne Vernetzung zu erleichtern. Die Zusammenarbeit in der Cloud und die Verwendung der entsprechenden Services verlangt auch von den Mitarbeitern eines Unternehmens mehr technisches Know-how, als dies in Zeiten lokal installierter Textverarbeitungsprogramme und Kommunikation per Fax und Telefon der Fall war. Dementsprechend gewinnen dauerhafte Support-Tätigkeiten ebenfalls an Bedeutung. Falls auch Sie mit dem Gedanken des Outsourcing spielen oder Unterstützung bei der digitalen Ausrichtung Ihres Unternehmens benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Machen Sie sich jetzt mit unseren zeitgemäßen IT-Lösungen vertraut und nutzen Sie das Fachwissen und die Motivation des Allgeier-Teams für Ihren Erfolg.


Quellen:
http://www.estrategy-magazin.de/2015/internationalisierung-im-e-commerce-grosses-wachstumspotenzial-fuer-deutsche-unternehmen.html
http://www.outsourcingcenter.eu/geschaeftsbereiche-outsourcen.html

https://einfach-online-arbeiten.de/wp-content/uploads/2016/03/Alle-reden-von-Digitalisierung-wir-machen-das.jpg 
http://trendreport.de/wp-content/uploads/2015/02/tr_2015_01_rep_digitale_transformation_aufmacher-590x275.jpg
http://www.marketinghandwerker.de/wp-content/uploads/studie-antriebmittelstand.png
http://vbw-agenda.de/downloads/positionen/04-140313-i-dienstleistungspotenziale_industrie-4.0_final.pdf

http://www.channelpartner.de/a/lost-in-transformation,3215012
http://www.channelpartner.de/a/mckinsey-ueber-das-internet-of-things,3244695 (ff)
http://vbw-agenda.de/downloads/positionen/04-140313-i-dienstleistungspotenziale_industrie-4.0_final.pdf
http://www.allgeier-ps.com/digital-transformation
http://www.allgeier-ps.com/digital-strategie
https://www.freelance.de/blog/2015/03/02/industrie-4-0-neue-chancen-fur-it-dienstleist/
http://www.cancom.info/2015/08/5-trends-so-wandeln-sich-it-dienstleister-fuer-sie/
http://blog.qsc.de/2015/10/studie-it-services-und-digitale-transformation/
http://www.nasdo.de/die-digitalisierung-fordert-dienstleister-nasdo-vorstand-horst-nadjafi-im-interview/
http://www.trivadis.com/sites/default/files/downloads/pr/trivadis-trends-2016-statements.pdf
 

27. September 2016

Digitale Transformation, Industrie 4.0 & Internet of Things: Artikelserie

Seit einiger Zeit sind Begriffe wie ‚Digitale Transformation‘, ‚Industrie 4.0‘ und ‚Internet of Things‘ in aller Munde. Meist werden sie im Zusammenhang mit den Wechselwirkungen zwischen digitalen Technologien, Wirtschaft und Gesellschaft und den daraus resultierenden Veränderungen verwendet. Doch wie genau sind die genannten Begriffe in diesem Kontext einzuordnen? Auf welche Weise erfolgt die digitale Transformation und welche Herausforderungen und Chancen bringt sie mit sich? Im Rahmen des ersten Teils einer dreiteiligen Blogserie gehen wir diesen Fragen auf den Grund.

Digitale Transformation: Wirtschaft und Gesellschaft im Wandel

Der Begriff ‚Digitale Transformation‘ beschreibt die Veränderungen, welche die kontinuierliche Weiterentwicklung digitaler Technologien sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene mit sich bringt. Die zunehmende Leistungsfähigkeit digitaler Infrastrukturen und Anwendungen führt zu einer steigenden Erwartungshaltung auf Kundenseite. Dies wiederum setzt Unternehmen unter Zugzwang: Um weiterhin attraktiv und konkurrenzfähig zu bleiben, wird eine immer stärkere digitale Ausrichtung zur Notwendigkeit.

Aufgrund der Unaufhaltsamkeit und der stetig zunehmenden Geschwindigkeit der digitalen Transformation ist häufig auch von einer ‚digitalen Revolution‘ die Rede, die sich in der Industrie als sogenannte ‚dritte industrielle Revolution‘ etwa ab der Jahrtausendwende besonders deutlich manifestierte. Charakteristisch für diese auch ‚Industrie 3.0‘ genannte Entwicklung war die verstärkte Nutzung von Computer-integrated manufacturing (CIM) mit dem Ziel der Automatisierung von Arbeitsprozessen.


Quelle: https://www.bmvit.gv.at/innovation/ikt/produktion/fabrik_der_zukunft.html

Der im Jahr 2011 durch die Forschungsunion der deutschen Bundesregierung geprägte Begriff ‚Industrie 4.0‘ bezeichnet das Bestreben, eine vierte industrielle Revolution einzuleiten. Betrachtet man den zugrundeliegenden Gedanken der Verbindung industrieller Produktion mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien, so lässt sich mit Bestimmtheit sagen, dass diese Revolution mittlerweile in vollem Gange ist. Wie bei Industrie 3.0 geht es auch bei Industrie 4.0 um die Optimierung von Produktionsabläufen; nun steht jedoch die Kommunikation des Menschen mit der Maschine im Vordergrund. Weitere wichtige Aspekte sind die bessere Kommunikation und Abstimmung zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten sowie die Fähigkeit, zeitnah und flexibel auf Kundenwünsche reagieren und diese bei der Produktion durch eine starke Anpassbarkeit der Produkte berücksichtigen zu können.

Menschliche Stärken und digitale Technologien gezielt zusammenbringen

Das im Rahmen des Computer-integrated manufacturing vorangetriebene Bestreben, Arbeitsabläufe zu automatisieren und die Beteiligung des Menschen daran zu minimieren, birgt stets auch die Gefahr, dass das Individuum mit seinen individuellen Fähigkeiten und Talenten auf der Strecke bleibt. Nicht nur in der Industrie, sondern auch in zahlreichen anderen Branchen fand diesbezüglich in den letzten Jahren ein Umdenken statt. Viele Unternehmen haben erkannt, dass digitale Technologien effizienter eingesetzt werden können, wenn sie den Menschen in den Mittelpunkt stellen und ihm zugunsten optimaler Arbeitsergebnisse assistieren. Denn trotz hoher Rechenleistung können Mikrochips typisch menschliche Stärken wie Empathie, Mitgefühl oder auch Kreativität bisher nicht ersetzen. Wenn es um das Vorantreiben von Innovationen oder um die finale Entscheidung bei der Personaleinstellung geht, ist weiterhin der Mensch mit seiner Vorstellungskraft und Intuition gefragt.

Ein Trend, der dieser Tatsache Rechnung trägt, ist das sogenannte "Internet of Things" (IoT). Es bezeichnet eine vernetzte Struktur der Internetkommunikation, über welche intelligente (vernetzte) Gegenstände wie etwa Wearables, SmartHome-Systeme oder Drucker, die zum Beispiel selbständig den Füllstand ihrer Tintenpatronen erfassen und neue bestellen können, miteinander kommunizieren können. Das IoT dient neben cyber-physischen Systemen als Grundlage für die Industrie 4.0. Zugleich bietet es jedoch auch viele weitere gewerbliche Einsatzmöglichkeiten, etwa im Handel oder im Rahmen innovativer Produktideen.

Quelle: http://www.samsung.com/de/app/smarterleben/internet_der_dinge/

Transformation als Herausforderung und Chance

Die verstärkte Einbindung digitaler Technologien zur Unterstützung der menschlichen Arbeitskraft sowie zur intelligenten Steuerung von Arbeitsabläufen ist zu einem branchenübergreifenden Muss für jedes Unternehmen geworden, das auch in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig bleiben will. Es erfordert in vielen Fällen eine umfangreiche Optimierung und Erweiterung bestehender IT-Infrastrukturen sowie eine hohe Lernbereitschaft seitens der Mitarbeiter. Letztlich überwiegen jedoch die Vorteile reibungsloser Arbeitsabläufe und flexibler Kommunikationsmöglichkeiten. Indem immer anspruchsvoller werdende Kundenwünsche mittels digitaler Technologien optimal erfüllt werden können, steigen Kundenzufriedenheit und -bindung, was sich letztlich positiv auf den unternehmerischen Erfolg auswirkt.

Seit 2003 begleitet die Allgeier Productivity Solutions Unternehmen erfolgreich durch den Prozess der digitalen Transformation. Ein breit gefächertes Branchenwissen, ein gutes Gespür für digitale Trends sowie die langjährige Erfahrung als IT-Dienstleister und IT-Berater machen sie zu einem starken, verlässlichen Partner. Falls Sie ein auf die Anforderungen Ihres Unternehmens abgestimmtes Handlungskonzept sowie Rat und Tat bei der Umsetzung benötigen, dann informieren Sie sich jetzt über unsere Leistungen.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Business_Transformation
https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0 https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge
https://www.telefonkonferenz.de/blog/industrie-4-0/
http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/informationssysteme/Sektorspezifische-Anwendungssysteme/Computer-Integrated-Manufacturing-(CIM)
http://www.gartner.com/smarterwithgartner/embracing-digital-humanism/

http://www.channelpartner.de/a/lost-in-transformation,3215012
http://www.channelpartner.de/a/mckinsey-ueber-das-internet-of-things,3244695 (ff)
http://vbw-agenda.de/downloads/positionen/04-140313-i-dienstleistungspotenziale_industrie-4.0_final.pdf
http://www.allgeier-ps.com/digital-transformation
http://www.allgeier-ps.com/digital-strategie
https://www.freelance.de/blog/2015/03/02/industrie-4-0-neue-chancen-fur-it-dienstleist/
http://www.cancom.info/2015/08/5-trends-so-wandeln-sich-it-dienstleister-fuer-sie/
http://blog.qsc.de/2015/10/studie-it-services-und-digitale-transformation/
http://www.nasdo.de/die-digitalisierung-fordert-dienstleister-nasdo-vorstand-horst-nadjafi-im-interview/
http://www.trivadis.com/sites/default/files/downloads/pr/trivadis-trends-2016-statements.pdf