24. April 2017

Dynamics 365 – die Revolution in Sachen CRM und ERP?


Die Vernetzung verschiedener Unternehmensbereiche gilt als eines der wichtigsten Felder in der Entwicklung der IT. Marketing, Vertrieb, Pflege der Kundenkontakte, Unternehmensplanung, Finanzen und weitere Bereiche sollen miteinander verknüpft werden. Durch den Zugriff auf eine gemeinsame Datenbasis sollen sich Synergieeffekte ergeben, die dem Unternehmen neue Handlungsoptionen eröffnen. Die bisher verfügbaren Lösungen waren in dieser Beziehung allerdings alles andere als ausreichend. So verfügte zum Beispiel Dynamics AX von Microsoft zwar über gewisse Marketing- und Vertriebsfunktionen, diese waren vom Umfang her aber sehr beschränkt und stellten somit keinen vollwertigen Ersatz für eine entsprechende Marketing- oder Vertriebssoftware dar.

Mit Dynamics 365 schlägt Microsoft nun einen neuen Weg ein, denn in dieser Software-Suite sind nicht nur Dynamics AX, Dynamics NAV und Dynamics CRM aufgegangen, sie umfasst auch noch Bestandteile für Marketing, Außendienstarbeit, Vertrieb, Projektautomatisierung und einiges mehr. So ergibt sich ein umfassendes System, das in sämtlichen Geschäftsbereichen eingesetzt werden kann und somit eine sinnvolle Abstimmung all dieser Bereiche ermöglicht.

Dynamics 365 im Überblick – was gehört dazu?

Die neue Software-Suite von Microsoft wird in zwei Lizenzmodellen angeboten: Business und Enterprise Edition. Die Business Edition richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern. Sie umfasst die folgenden Bestandteile:
  • Sales
  • Marketing
  • Project Service Automation
  • Field Service
  • Customer Insights
  • Finance bzw. Operations
Bei der Enterprise Edition für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern wird das Element „Finance“ durch „Operations“ ersetzt. Sowohl Finance als auch Operations beinhalten bestimmte Teile von Dynamics NAV beziehungsweise Dynamics AX, bieten jedoch nicht den vollen Funktionsumfang dieser Bausteine – hierfür müssen zusätzliche Apps und Extensions gebucht werden. Das ist auch der größte „Nachteil“ der Umstellung, denn Unternehmen, die bisher Dynamics NAV oder Dynamics AX in vollem Umfang genutzt haben, sind in jedem Fall darauf angewiesen, weitere Dienste zu buchen. Da diese Zusatzleistungen aber – abhängig von der tatsächlichen Nutzung – unterschiedlich lizenziert werden können, fällt dieser Nachteil kaum ins Gewicht.

Was hat Dynamics 365 alles zu bieten?

Bei der Entwicklung von Dynamics 365 standen zwei Konzepte im Vordergrund: Verfügbarkeit und Vernetzung. Da die Apps von Dynamics 365 ausschließlich über die Cloud bereitgestellt werden, wird eine sehr hohe Verfügbarkeit erreicht. Die Nutzer können also plattform- und geräteunabhängig sämtliche Funktionen verwenden und Informationen an Kollegen oder Kunden weiterleiten – das ist an sich noch nichts allzu Außergewöhnliches. In Verbindung mit der weitreichenden Vernetzung erreicht Microsoft mit Dynamics 365 allerdings etwas sehr Besonderes. Neben den Funktionen von CRM, AX und NAV umfasst die neue Suite nämlich auch Office 365, Power BI und Cortana Intelligence, außerdem lassen sich über PowerApps auch eigene Anwendungen einbinden. Hinzu kommt das „Common Data“-Modell, das eine einheitliche Datenbasis für alle Anwendungen schafft. Auf diese Weise können Daten aus allen Anwendungen heraus bearbeitet werden. So lassen sich zum Beispiel Angebote in kürzester Zeit erstellen und gegebenenfalls anpassen – und alle betroffenen Abteilungen sind dank der gemeinsamen Datenbasis sofort über die aktuellen Anforderungen informiert. Darüber hinaus ist es dank Power BI und Cortana Intelligence für praktisch jeden Mitarbeiter möglich, Geschäftsdaten so zusammenzuführen, dass sie sich für die Analyse bestimmter Unternehmensbereiche eignen und die Entwicklung neuer Strategien erlauben. Die Software erleichtert es so deutlich, Vorhersagen zu geschäftlichen Entwicklungen zu machen und passende Handlungsempfehlungen zu diesen Vorhersagen zu geben.

Die Einbindung von Office 365 vereinfacht die Bearbeitung und Präsentation von Daten, zudem müssen Daten nicht mehr in die Office-Anwendungen importiert werden, da die Programme ebenfalls auf das gemeinsame Datengerüst zugreifen – Kontaktdaten, Angebote und Ähnliches stehen direkt zu Verfügung und müssen nicht mehr umständlich aus einer anderen Anwendung kopiert werden.

Mit PowerApps gibt Microsoft den Kunden darüber hinaus die Möglichkeit an die Hand, eigene Apps zu entwickeln, die speziell an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst sind. So lässt sich Dynamics 365 zu einer individualisierten Softwarelösung machen, die aber einen starken, einheitlichen und zugänglichen Unterbau hat.

Flexible Lizenzierung in Dynamics 365 bringt neue Möglichkeiten mit sich

In Dynamics 365 gibt es drei Arten von Lizenzen:
  • Team Member
  • Full User
  • Device
Die Lizenz „Team Member“ ermöglicht vollen Zugriff auf zentrale Bestandteile wie Kunden, Aktivitäten und Ähnliches, während beispielsweise für Projekte und Kampagnen nur Lesezugriff besteht. Die „Full User“-Lizenz erlaubt Lese- und Schreibzugriff innerhalb des Moduls, zudem gibt es hier noch die Varianten „Plan 1“, die eine volle Lizenz für alle CRM-Module umfasst, sowie „Plan 2“, die neben den Lizenzen aus Plan 1 noch eine für Operations umfasst. Die „Device“-Lizenz ist für Geräte gedacht, die von mehreren Nutzern verwendet werden, wie zum Beispiel Kassensysteme. Diese Art der Lizenzierung macht es Unternehmen möglich, Rollen über die Grenzen von Abteilungen und Anwendungen zuzuweisen, außerdem lassen sich die Zugriffsrechte der einzelnen Mitarbeiter sehr genau steuern.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten von Dynamics 365 erfahren wollen, sind unsere Experten gerne für Sie da.

Quellen:
https://www.fwi-group.com/produkte/crm/dynamics-365
https://www.microsoft.com/de-de/dynamics365/sales
https://www.microsoft.com/de-de/dynamics365/home
http://news.microsoft.com/de-de/microsoft-dynamics-365/#sm.0001t595gvqsedanqdn23p0tohapl
https://www.kcs.net/kcsnet/blog/detail/dynamics-365/
https://www.kcs.net/blog/detail/microsoft-dynamics-365/
http://blogs.microsoft.com/blog/2016/10/11/helping-customers-accelerate-their-digital-transformation-with-intelligent-business-applications/#sm.0001t595gvqsedanqdn23p0tohapl
http://www.terna.com/de/produkte/microsoft-dynamics-365/dynamics-365/
http://alfapeople.com/ch/microsoft-dynamics-365-die-neue-revolution-der-cloud/

17. März 2014

Migration von CRM On-Premise zu CRM Online mit Hilfe von Scribe

Nachdem wir nun schon einige Jahre mit einem Microsoft Dynamics CRM On-Premise unterwegs waren, haben wir uns dazu entschlossen, den Einstieg in die Cloud zeitgleich mit der Verfügbarkeit von Dynamics Online 2013 zu wagen. Bei der Recherche nach einem geeigneten Tool zur Unterstützung der Migration trifft man unweigerlich auf Scribe, wofür wir uns letztendlich auch entschieden haben. Genauer gesagt handelt es sich um Scribe Online, bei dem der gesamte Funktionsumfang über eine Weboberfläche zur Verfügung gestellt wird. Unsere Erfahrungen bei der CRM Migration mit Hilfe von Scribe wollen wir an dieser Stelle weitergeben. Eine Migration über die Export/Import Funktionalität des CRMs ist nicht empfehlenswert. Gegen dieses Verfahren spricht, dass es leider nicht möglich ist, Anhänge zu migrieren und es Probleme beim Referenzieren von anderen Entitäten gibt, falls kein eindeutiger Name beim Lookup-Wert vorliegt.

19. Juni 2013

Lync CRM Phone Tool

Allgeier Productivity Solutions hat sich eine neue Lösung  für das Zusammenspiel von Microsoft Lync und Dynamics CRM überlegt.

Ausgehend von der CTI Lösung Lync Phone Tool von Anfang 2012, die via Hotkey-Funktion auf einer beliebig markierten Telefonnummer einen Anruf des Lync Clients auslöst, ist nun eine erweiterte Lösung entwickelt worden, welche eine zusätzliche Schnittstelle zum Dynamics CRM von Microsoft darstellt. 

8. April 2013

CRM als Chance für Unternehmen

Die Implementierung eines CRM-Systems hat nicht nur etwas damit zu tun, dass Vertriebsprozesse besser gesteuert und effizienter gestaltet werden. Dem Unternehmen bietet sich in diesem Zusammenhang auch die große Chance seine meist vielfältigen Datenquellen in Augenschein zu nehmen und die Datenqualität unternehmensweit zu verbessern.

Sofern es um CRM (Customer Relationship Management) geht, sprechen wir von Unternehmensprozessen, die für beinahe alle Bereiche im Unternehmen eine Relevanz haben. CRM-Prozesse sind bei näherer Betrachtung stark mit dem gesamten Produkt- und Leistungsumfang eines Unternehmens verzahnt.

4. April 2012

Zu treffende Entscheidungen vor der Implementierung einer CRM Software


In jedem Unternehmen kommt der Zeitpunkt, an dem die Notwendigkeit erkannt wird, dass die Kundenpflege und der Vertriebsprozess durch eine Software unterstützt werden müssen. Diese beruht meist auf einer oder mehrerer Tatsachen, die sich im Tagesgeschäft zeigen.

Die Anzahl der Kunden und Interessenten ist so groß geworden, dass eine einfache Verwaltung der Adressdaten nicht mehr möglich ist.