27. April 2015

Berufseinstieg bei der Allgeier PS - ein Erfahrungsbericht :-)


Berufseinstieg bei der Allgeier Productivity Solutions

Mein Name ist Isis Abdel Aziz und ich bin seit einem guten Monat Teil der Allgeier Productivity Solutions in Düsseldorf. Frisch von der Fachhochschule abgesandt, mit meinem Medientechnik Abschluss in der Tasche, habe ich es geschafft einen Einstiegsjob zu finden, der meinen vorangegangenen Wunschvorstellungen einer Vollzeitbeschäftigung entspricht: Associate Consultant bei einem IT-Unternehmen.

Wie die ersten Tage aussahen und was mich in naher Zukunft erwartet, habe ich hier an dieser Stelle für Euch zusammengefasst:


Erster Tag

9:30 Uhr – Startschuss im Düsseldorfer Büro.
Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch meine neuen Kollegen gibt es direkt die volle Hardware-Ausstattung. Hört sich ein wenig nach Bergsteiger-Ausrüstung an, aber hierbei handelt es sich um die richtige Montur für einen flexibel agierenden IT  Consultant: High Performance Tablet-PC inklusive Zubehör, Smartphone, Headset, jede Menge Kabel und -  zumindest am Anfang essentiell - Notizblock und Stift. 

Und auf geht’s zum Erstgespräch mit meinem persönlichen „Mentor“. René ist Ansprechpartner in Bezug auf all meine Fragen und Anlaufstelle für erste Aufgabenstellungen. Er gibt mir zunächst einen Überblick über den Firmenaufbau und die Struktur der eingesetzten Microsoft Systeme für die Zusammenarbeit, SharePoint und Lync. Danach sichten wir gemeinsam meinen individuellen Einarbeitungsplan. Wie sieht mein Tagesablauf in den ersten Wochen aus? Wer kann mir Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens geben? Mit welchen Inhalten sollte ich mich vertraut machen? Alle zusätzlichen Informationen werden natürlich in meinem neuen Notizblock notiert. Nachdem ich im Anschluss noch mit allen benötigten Accounts für die Systemzugänge ausgestattet wurde, heißt es auch schon „Mittag“.

Zurück am Arbeitsplatz – mit dem Einverleiben der Namen zehn weiterer Kollegen beschäftigt – kommt eine unerwartete Frage: „Hast du Lust zu kickern?“
Lust: Schon. Talent (wie sich rausstellt): Keins.
Wie sollte es anders sein, die Kollegin (natürlich im gegnerischen Team), die ebenfalls ihren ersten Tag bestreitet, scheint schon als Kleinkind ihre Kuscheltiere zum Kickern animiert zu haben. Unsere Mannschaft ist dem Untergang geweiht.

Nachdem ich mich von dem kläglichen Scheitern erholt habe, fange ich an, mir einen Überblick über das Intranet zu verschaffen und Termine mit einigen meiner neuen Kollegen, für die nächsten Tage zu vereinbaren. So vergehen die restlichen Stunden äußert schnell. Auf dem nach Hause Weg lasse ich den Tag Revue passieren und frage mich, ob ich mir nicht besser einen Kickertisch zulegen sollte.

Die ersten Wochen

Die ersten Tage vergehen zügig. Ich lerne fast täglich neue Kollegen kennen und bin erstaunt darüber wie gut ich mir ihre Namen merken kann. Auch wenn es zwei Renés, drei Christians, zwei Andrés und Michaels gibt. Die mit Bildern bestückten Lync-Kontakte helfen jedenfalls enorm beim Gesichter Einprägen und Namen Lernen.

In den ersten Wochen gewinne ich tiefere Einblicke in die verschiedenen Unternehmensbereiche von Allgeier PS. Verschiedene Kollegen geben Auskunft über ihre  Abteilungen und was in welche Hände fällt. Mit neuen Erkenntnissen darüber, wer was macht, spreche ich ein paar weitere Kollegen darauf an, ob ich bei Ihnen mal über die Schulter schauen könnte und sehe so zum Beispiel wie Support-Anfragen vom Kunden aussehen, wie Server-Migrationen ablaufen, oder wie das App-Entwicklungsteam arbeitet. Dabei bekomme ich direkt die Chance bei Recherchen mitzuwirken und Ideen für interne Projekte zu sammeln. Die Kollegen unterstützen mich, gewähren Einblicke in Ihre Arbeit und ermuntern mich immer wieder dazu, meine Fähigkeiten beim Kickern auszubauen. Letzteres allerdings mit nicht allzu großem Erfolg. :-)

Mit der Bearbeitung von neuen Aufgaben und dem Einverleiben der Strukturen und des Firmen Know-hows, wird es sehr schnell Freitag. Das Büro ist schon früh morgens fast voll, denn heute kommen alle Consultants zusammen: Das wöchentliche Teammeeting steht an. Zehn Minuten bevor es los geht bekomme ich den entscheidenden Hinweis… Wer zu spät kommt, und seien es auch nur wenige Sekunden, der muss in den Untiefen seiner Hosentaschen nach Kleingeld kramen und damit den kleinen Pinguin (das Firmenmaskottchen) auf dem Besprechungstisch füttern. Was sich hierin ansammelt wird dann am Ende des Jahres für einen guten Zweck gespendet. Also auf geht’s, zügigen Schrittes zum Meetingraum. Hier berichten wir von unserer Woche und im Anschluss gibt es noch die Präsentation eines Mitarbeiters über ein fachspezifisches Thema. So klingt die erste Woche allmählich aus und hinterlässt viele Eindrücke.

Auch die folgenden Wochen bleiben spannend. Es geht zum ersten Kundentermin, bei dem ich aktiv mitwirken kann, ich erlange meine ersten Microsoft Zertifizierungen und werde von einem Kollegen gefragt, ob ich nicht sogar Lust hätte in naher Zukunft selbst eine Schulung zu geben! Ich freue mich auf alle bevorstehenden Aufgaben und bin besonders glücklich darüber, dass ich genau hier in den Beruf einsteige! Und das mit dem Kickern kann ja nur besser werden…

Viele Grüße,
Isis





Isis Abdel Aziz
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